Ссылки

1

Eine kommentierte Übersicht über den Forschungsstand liefert der Band von Müller/ Ueberschär, Hitlers Krieg im Osten.

2

Hitlers Aufruf an die Soldaten der Ostfront vom 22.6.1941, abgedr. in: Ueberschär/Wette, «Unternehmen Barbarossa», S. 319–323.

3

Zur Diskussion der Präventivkriegsthese vgl. Pietrow-Ennker, Präventivkrieg?; Schmidt, «Appeasement oder Angriff»? und neuerlich Oetting, Kein Krieg.

4

Vgl. Gerhard Schreiber, ein Kollege von Klink, in: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 3, S. 354, Anm. 273.

5

Hillgruber, Russland-Bild, S. 128.

6

Vgl. Hinweise bei Hartmann / Slutsch, Franz Haider, S. 467.

7

Vgl. umfassend Canis, Bismarcks Außenpolitik.

8

Vgl. Hildebrand, Bismarck und Russland.

9

Vgl. umfassend Keller (Hg.), Russen und Russland 1800–1871.

10

Neue Rheinische Zeitung Nr. 222 vom 15. Februar 1849. Vgl. insgesamt Krause, Marx.

11

Keller (Hg.), Russen und Russland 19./20. Jahrhundert.

12

Zit. nach: Epstein, Der Komplex «Die russische Gefahr», S. 145 f.

13

Am 13. Januar 1887, zit. nach: ebd. S. 153. Vgl. auch Schmid, Der «Eiserne Kanzler».

14

Vgl. Epstein, Der Komplex «Die russische Gefahr», S. 149.

15

Ebd., S. 153.

16

Hier in Übereinstimmung mit Hillgruber, Bismarcks Außenpolitik, S. 181–191, gegen die umstrittenen Thesen von Fischer, Griff nach der Weltmacht.

17

Wippermann, Die Deutschen und der Osten.

18

Vgl. Szlanta, Der Erste Weltkrieg; Boysen, Nationale Minderheiten.

19

Davies, White Eagle; Wagner, Der polnisch-sowjetische Krieg.

20

Der polnisch-sowjetrussische Krieg 1918–1920, Bd. I, Berlin 1940. Ein zweiter geplanter Band ist nicht mehr erschienen.

21

Vgl. dazu Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 8, S. 608–612.

22

Vgl. unten, S. 226.

23

Zur Biographie vgl. Meier-Welcker, Seeckt.

24

См.: http://www.proza.ru/2011/03/29/1828.

25

Zu Niedermayers Biographie vgl. Seidt, Berlin.

26

Zur Rolle der Reichswehr vgl. u. a. Nakata, Grenz- und Landesschutz.

27

Dazu umfassend Müller, Tor zur Weltmacht.

28

Manstein, Verlorene Siege, S. 14.

29

Memorandum Seeckts vom 11.9.1922, abgedr. in Jacobsen (Hg.), Misstrauische Nachbarn, Dok. 6, S. 33 f.

30

Vgl. Überblick bei Borodziej / Ziemer, Deutsch-polnische Beziehungen, S. 21 ff.

31

Krekeler, Revisionsanspruch; Jaworski/Wojciechowski (Hg.), Deutsche und Polen.

32

Denkschrift Oberst Joachim v. Stülpnagel vom 6.3.1926, AD AP, B, Bd. 1, S. 341 ff.

33

Der damalige polnische Bürgerrechtler Adam Michnik 1973 in einem Essay, zit. nach: Gerhard Gnauck, Sperriger Nationalheld. Marschall Pilsudski — eine nicht unumstrittene Vaterfigur, in: Neue Zürcher Zeitung vom 12. März 2005.

34

Sikorski, La Campagne Polono-Russe.

35

Reichswehrministerium (Heer), Die polnische Armee, vom 8.8.1927, BA-MA, RH 12–2/59.

36

Ebd., S. 30.

37

Vgl. dazu die illustrierte Studie des Truppenamts vom März 1931: Heeresmechanisierung und -motorisierung in Polen, BA-MA, RH 12–2/59.

38

Hier und im Folgenden: Heeresleitung, Die Sowjetrussische Armee, vom 10. Juni 1926, BA- MA, RH 12–2/59.

39

URL:http://www.lipetsk.ru/town/kraeved/ li02soro.html?pass=l&backurl=/town/к raeved/li02soro. html&

40

Müller, Tor zur Weltmacht, S. 147.

41

Aufzeichnung Mittelbergers vom 7.5.1928, PAAA, Handakten Dirksen. Vgl. zu den jährlichen Inspektionsreisen auch die Lebenserinnerungen von Mittelberger in seinem Nachlass, BA-MA, N 40/11.

42

Staatssekretär Carl v. Schubert, zit. nach: Schäfer, Blomberg, S. 77.

43

Truppenamt Nr. 213/28, vom 17.11.1928, PAAA, Handakten Dirksen, Russische Militärangelegenheiten.

44

Schäfer, Blomberg, S. 70.

45

In seinen während des Zweiten Weltkriegs verfassten Erinnerungen, zit. nach: ebd., S. 71.

46

Zeidler, Reichswehr und Rote Armee, S. 295,298.

47

Schäfer, Blomberg, S. 78.

48

Nach verschiedenen Überlieferungen liegt jetzt auch eine damals dem sowjetischen Geheimdienst übermittelte Version der Ansprache vor, vgl. Wir- sching, «Man kann nur Boden germanisieren». Zur Problematik und Deutung der Ansprache vgl. Müller, Beck, S. 100–102.

49

Notiz Fischers vom 13.9.1932, BA-MA, RH 1/79.

50

Seeckt, Deutschland zwischen Ost und West. Parallele Gedankengänge finden sich auch in dem vielbeachteten Werk des deutsch-nationalen Russland-Experten Otto Hoetzsch, Die weltpolitische Kräfteverteilung, S. 17 f.

51

Aufzeichnung General Curt Liebmanns, abgedr. in Vogelsang, Neue Dokumente, S. 409.

52

Immanuel, Der große Zukunftskrieg, S. 5,54–60,128. Der Verfasser war Oberst a. D., dessen Werk im Verlag «Offene Worte» in der Berliner Bend- lerstraße erschien, wo die gesamte militärische Vorschriftenliteratur verlegt wurde.

53

Caspary, Wirtschafts-Strategie und Kriegsführung, S. 224.

54

Hilland, Autarkiemöglichkeiten, S. 267–271. Der Autor war Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Industrie- und Handelstages.

55

Die zahlreichen wörtlichen Zitate mit angeblichen Äußerungen Hitlers sind nicht authentisch, sondern von Rauschning im Rückblick konstruiert, wobei er offenbar bemüht gewesen ist, den gerade erfolgten Überfall auf Polen aus Hitlers Geisteshaltung zu erklären, so wie er sie 1939 einschätzte. Rauschning und Hitler sind sich nur wenige Male kurz begegnet. Die angeblichen «Gespräche» sind also weitgehend Fiktion. Vgl. Tobias, Fälschungen.

56

Neueste Ausgabe: Hermann Rauschning, Gespräche mit Hitler. Zürich 2005, die Einführung von Marcus Рука geht auf den Hintergrund und die Rezeption ein; vgl. auch Hensel/Nord- blom (Hg.), Hermann Rauschning.

57

Broszat, Nationalsozialistische Polenpolitik, S. 182 f.

58

Kershaw, Hitler. 1936–1945, S. 330.

59

Rede am 28.7.1922 u. 13.4.1923, abgedr. in Boepple (Hg.), Adolf Hitlers Reden, S. 34, 44.

60

Vgl. seinen Artikel Ostorientierung?, in: Völkischer Beobachter vom 18. /19.4.1926.

61

Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 1, S. 161 f. (Eintrag vom 15.2.1926).

62

Mein Kampf, Bd. 2, München 1927, S. 301.

63

Ebd., S. 316.

64

Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 7.

65

Vogelsang, Hitlers Brief an Reichenau, S. 434.

66

Werner Daitz, Außenhandelspolitik und Ostraumpolitik, in: Nationalsozialistischer Wirtschaftsdienst Nr. 23 vom 3.10.1932.

67

Wendt, Danzig, S. 783 f.

68

Bulhak, Polska-Francja z dziejöw sojuszu 1933–1936; Roos, «Präventivkriegspläne» Pilsudskis; ders. Polen und Europa, S. 114 ff.

69

Zit. nach: Wendt, Großdeutschland, S. 78.

70

Wollstein, Weimarer Revisionismus, S. 42.

71

Hildebrand, Das vergangene Reich, S. 586.

72

H.Dv.g 26, Die russische Armee, vom 1.11.1933, BA-MA, RHD 5/26; vgl. auch Müller, Tor zur Weltmacht, S. 254 f.

73

Zit. nach: ADAP, C, 1/2, S. 463.

74

Ansprache des Chefs der Heeresleitung am 1.7.1933, BA-MA, RH l/v.79.

75

Zit. nach: Schäfer, Blomberg, S. 71.

76

Aufzeichnung Bülows, PAAA, Büro des Reichsministers, Az. 9, Russland, Bd. 29.

77

Ramonat, Völkerbund.

78

Dirksen, Moskau, S. 122.

79

Jedrzejewicz (Hg.), Papers and Memoirs of Jözef Lipski, S. 78–80.

80

Schmidt, Außenpolitik, S. 156.

81

Pryt, Befohlene Freundschaft.

82

Источник: Климовский Д. С. Зловещий пакт (Из истории германо-польских отношений межвоенного двадцатилетия). Минск: Изд-во БГУ им. В. И. Ленина, 1968. С. 69–70.

83

Dokumente und Materialien zur ostmitteleuropäischen Geschichte — Modul Zweite Polnische Republik, bearbeitet von Heidi Hein, [2006–12–06 13:51], URL: http://quellen.herder- institut.de/M01/texte/Abt04/Dok06. doc/TextQuelle_view (Zugriff vom 16.8.2010).

84

Vgl. zu dieser wenig bekannten Episode jetzt Moritz, Information.

85

Schmidt, Außenpolitik, S. 157.

86

Hildebrand, Das vergangene Reich, S. 590.

87

Hermann Rauschning, Gespräche mit Hitler. Zürich 1939, S. 112 f. So noch zit. nach: Craig, Deutsche Geschichte, S. 599, und, wenn auch bereits mit Zweifeln an der Echtheit, bei Schramm, Kurswechsel, S. 34. Auch Schieder, Hermann Rauschnings «Gespräche mit Hitler», hatte bereits Einschränkungen gesehen, maß ihr dennoch einen hohen Quellenwert zu. Antipolnische Erklärungen Hitlers aus den frühen dreißiger Jahren sind jedenfalls durch andere Quellen nicht belegt.

88

Domarus (Hg.), Hitler, Bd. 1, S. 357.

89

Hitlers Äußerungen nach den Aufzeichnungen des späteren Generalfeldmarschalls Freiherrn Maximilian von Weichs, zit. nach: Hildebrand, Das vergangene Reich, S. 589. Vgl. auch Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 1, S. 582.

90

Winterbotham, The Ultra Secret, S. 4 f. Winterbotham war im Zweiten Weltkrieg Chef von «Ultra», dem höchst geheimen Unternehmen, dem es gelang, das deutsche Verschlüsselungssystem Enigma zu brechen.

91

Vgl. z.B. Niedhart, Appeasement; McDonough, Hitler, Chamberlain and Appeasement; sowie aus sowjetischer Sicht Geschichte des zweiten Weltkrieges 1939–1945. Bd. 2, S. 339.

92

Schmidt, Außenpolitik, S. 159.

93

Schramm, Kurswechsel, S. 34.

94

Bis heute nicht überholt ist die umfassende Arbeit von Marian Wojcie- chowski über die polnisch-deutschen Beziehungen, die allerdings schon 1965 in Posen, dann in der deutschen Ausgabe 1971 in Leiden erschien. Auch sie stützt sich hauptsächlich auf die frühe Arbeit von Hans Roos, also auf deutsche Quellen sowie Schriften des polnischen Exils. Eine intensive, quellenge stützte Untersuchung der polnischen Reaktionen auf die deutschen Bündnisangebote steht bislang aus.

95

Roos, Polen, S. 138 f.; Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 88.

96

Motyl, Ukrainian Nationalist Political Violence.

97

Hierzu jetzt ausführlich Golczewski, Deutsche und Ukrainer, S. 685–701.

98

Schaumburg-Lippe, Dr. G., S. 75. Der Verfasser war Adjutant von Goebbels gewesen.

99

Grelka, Die ukrainische Nationalbewegung, S. 142.

100

Ausführlicher zu dem Besuch Schaumburg-Lippe, Dr. G., S. 72–76.

101

Fröhlich (Hg.), Goebbels. Teil 1, Bd. 3/L, S. 63, Eintrag vom 16.6.1934.

102

Titelblatt vom März 1935.

103

Geisler, Die deutsch-polnische Raumgemeinschaft.

104

Hierzu Roos, Polen, S. 140.

105

Deutsche Botschaft Moskau, Nr. A/90, Die Gestaltung der deutsch-russischen Beziehungen, vom 9.1.1934, ADAP, C, II/l, Nr. 171.

106

Zit. nach: Lagebericht Nadolny, ebd.

107

Anlage: Aufzeichnung. Unser Verhältnis zu Sowjetrussland, ebd.

108

Nach einer Mitteilung von Generalmajor Eugen Ott, dem früheren deutschen Militärattache in Tokio, habe Hitler im Januar 1934 die Möglichkeit eines Angriffs auf die Sowjetunion besonders eingehend erwogen und im Gespräch mit Ott dessen Zweifel so verworfen: «Ich bin anderer Ansicht. Ich urteile hier instinktiv. Die Zukunft wird zeigen, wer recht behält». Mitteilung Otts vom 16.3.1955, zit. nach: Roos, Polen, S. 144.

109

Der Chef des Truppenamtes, T3 Ia Nr. 137/34g., betr. Militärpolitische Studie Ferner Osten 1934, vom 29.4.1934, BA-MA, RH 2/v. 1877.

110

Seraphim (Hg.), Tagebuch Rosenbergs, Anhang, S. 163–167 (12.5.1934).

111

Ebd., S. 16 (29.5.1934).

112

Ebd., S. 41 (11.6.1934).

113

Vortrag des Leiters der Ostabteilung Georg Leibbrandts Anfang 1934, PAAA, Geheimakten 1920–1936, Az. Russland, Pol. 2, Politische Beziehungen Russland zu Deutschland, Bd. 12. Leibbrandt wurde 1941 Leiter der politischen Hauptabteilung im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete unter Rosenberg.

114

Nach einer nicht überprüfbaren Information von Litwinow, die 1955 publiziert wurde; vgl. Roos, Polen, S. 145.

115

Pilsudski, Erinnerungen und Dokumente, S. V. Es erschienen zahlreiche weitere Publikation in Deutschland, die das positive Bild des Marschall verstärkten, etwa: Koitz, Männer um Pilsudski.; Loessner, Josef Pilsudski; Oertzen, Marschall Pilsudski; Pilsudski, Gesetz und Ehre.

116

In der Bibliothek des MGFA befindet sich das Exemplar mit der Nummer 179.

117

Seraphim (Hg.), Tagebuch Rosenbergs, S. 66 (21.1.1935).

118

Roos, Polen, S. 209.

119

Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 107.

120

Politischer Bericht des deutschen Botschafters über den Besuch des Ministerpräsidenten Göring in Warschau, vom 1.2.1935, in ADAP, С, III, Nr. 474, S. 877 f.

121

Seraphim (Hg.), Tagebuch Rosenbergs, S. 68 (2.2.1935).

122

Meldung von General Schindler an Beck über das Gespräch mit Blomberg vom 22.2.1935, BA-MA, N 28/1. In der polnischen Überlieferung, die sich auf Dokumente stützt, die später im Exil publiziert wurden, heißt es, die Vorschläge zu einer militärischen Allianz seien von Göring gemacht worden; vgl. Roos, Polen, S. 210 f.

123

Berichte des Botschafters vom 22.1.1935 und des Militärattaches vom 23.1.1935, zit. nach: Roos, Polen, S. 210.

124

Das 1952 publizierte Tagebuch Szembeks, Eintrag vom 1.2.1935, zit. nach: Golczewski, Deutsche und Ukrainer, S. 680.

125

Nach Golczewski waren die polnischen Politiker «nicht uninteressiert», ebd.

126

Das hatte man dem französischen Botschafter gegenüber erklärt, Laroche, La Pologne de Pilsudski, S. 192. Die wichtigsten polnischen Quellen sind das Tagebuch von Szembek und das Weißbuch der Polnischen Regierung über die polnische-deutschen und die polnischsowjetrussischen Beziehungen im Zeitraum von 1933 bis 1939.

127

Roos, Polen, S. 211, Anm. 15.

128

Golczewski, Deutsche und Ukrainer, S. 681. Verlässliche Quellen zu diesem Treffen scheint es nicht zu geben. Angeblich sollen die polnischen Generale darum gebeten haben, dass sich Göring bei seiner Unterredung mit dem Marschall etwas zurückhaltender verhalte; Roos, Polen, S. 211.

129

Hier gegen die Deutung von Roos, Polen, S. 211.

130

Sozkow, Sekrety Polskoi Politiki, S. 17–20.

131

Vgi Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 264.

132

Archiwum Akt Nowych (Warschau), Ministerstwo Spraw Zagranicz- nych 108. Für den Hinweis danke ich Prof. Marek Kornat.

133

Vgl. Schmidt, Außenpolitik, S. 165.

134

Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 2, S. 504.

135

Vgl. Mark u. a. (Hg.), Vernichtung durch Hunger.

136

Vgl. Müller, Tor zur Weltmacht, S. 281.

137

Hierzu grundsätzlich Groß, Operatives Denken.

138

«Kriegsspiele» auf der Generalstabsebene beruhen auf Annahmen und faktischen Voraussetzungen, die gleichsam als Spielmaterial für die Schulung von Führungsprozessen dienen, so wie auf der Truppenebene im «Manöver» Fähigkeiten trainiert werden. Dabei werden in der Regel zwei Parteien gebildet («rot» und «blau»). Die dafür verwendeten Lagebilder und Einlagen der «Schiedsrichter» sollen so realistisch wie möglich sein. Vgl. Generalleutnant Halder, Warum Manöver? In: Die Wehrmacht, Sonderausgabe vom 28.9.1937, S. 1. Halder war 1937 Leiter des einzigen großen Wehrmachtmanövers, das sein Biograph Christian Hartmann als «eine gewaltige Generalprobe für den bevorstehenden Krieg» bezeichnet (S. 421). Die erhaltenen Unterlagen für solche «Kriegsspiele» geben also nicht zwangsläufig Hinweise auf konkrete Absichten der militärischen Führung. Planungsstudien und Weisungen für Eventualfälle bereiten mögliche «Entschlüsse» vor, legen sie aber noch nicht fest. Auch Aufmarsch- und Alarmpläne für Truppenverbände werden erst durch Befehle der Führung in Kraft gesetzt.

139

Müller, Beck, S. 232 f.

140

Marine-Kriegsakademie, Strategisches Kriegsspiel No. 2, F. A. 1933/35, Bd. 1, BA-MA, RM 20/965.

141

Reichswehrministerium /Ausl. I, Nr. 1744/35 geh., betr. Einsatzmöglichkeiten der russischen Luftstreitkräfte gegen Deutschland, vom 23.5.1935, PAAA, Nachlaß Renthe-Fink, Pk. 3, Nr. 19.

142

Inspekteur der Nachrichtentruppen an Chef des Generalstabs des Heeres betr. Sonder einsatz Estland vom 21.5.1937, BA-MA, RH 2/3007.

143

Unterlagen für Fritsch für die Meldung der finnischen Offiziere, vom 27.9.1935, BA-MA, RH l/v.79.

144

Psychologisches Laboratorium des Reichskriegsministeriums Nr. 241/35g, Völkerpsychologische Untersuchungen Nr. 5 vom 2.11.1935 und Nr. 6 vom 2.12.1935, BA-MA, RH 2/v.981.

145

Hoffmann, Krieg.

146

Pilsudski, Erinnerungen und Dokumente, Bd. 2, S. XIII f.

147

Agricola, Wunder an der Weichsel.

148

Vgl. Musial, Kampfplatz, S. 391–396.

149

Lagebericht Generalstab des Heeres / Op. Abt. vom 7.9.1939, BA-MA, RH 2/724.

150

Jabionski, Wobec zagrzenia wojna.

151

Müller, Tor zur Weltmacht, S. 282 f.

152

Notizen über den Vortrag am 12.11.1935 in der Wehrmachtakademie, BA-MA, RH 8/V.957.

153

Aktennotiz für Reichsleiter Rosenberg vom 25.11.1935, BA, NS 43/39.

154

Schreiben des Chef-Adjutanten Görings an Kapitän von Friedeburg vom 18.2.1936, BA-MA, RW 6/v. 102.

155

Zit. nach: Golczewski, Deutsche und Ukrainer, S. 681, Anm. 10.

156

Aufzeichnung über eine Unterredung zwischen dem amerikanischen Botschafter in Frankreich William C. Bullitt mit Reichsaußenminister von Neurath am 18. Mai 1936 in Berlin bezüglich der allgemeinen europäischen Lage und der Pläne Hitlers, zit. nach: Der Prozeß, Bd. 37, Dok. 150-L, S. 588–592.

157

Treue (Hg.), Hitlers Denkschrift. Zum Vier jahresplan vgl. den Überblick in Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Bd. 1, S. 278–316.

158

Rede Hitlers auf des Jahrestagung der Deutschen Arbeitsfront am 12.9.1936, zit. nach: Domarus (Hg.), Hitler. Bd. 2, S. 642. Vgl. auch Weißbecker, «Wenn hier Deutsche wohnten …».

159

Churchill, Der zweite Weltkrieg. Bd. 1, S. 276.

160

Dok. 416-EC, Der Prozeß, Bd. 36, S. 490.

161

Aktenvermerk über eine Besprechung von hohen Offizieren der Luftwaffe unter Vorsitz von Göring am 2. Dezember 1936, Dok. 3474-PS, Der Prozeß, Bd. 32, S. 335. 1

162

Bericht vom 24.7.1936, zit. nach: Deist, Die deutsche Aufrüstung, S. 291.

163

Vgl. ausführlich Krebs, Japans Deutschlandpolitik.

164

Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 2, S. 622 (9.6.1936).

165

Ebd., S. 726 f. (15.11.1936).

166

Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 329 f. Stalin erhielt über dieses Gespräch ausführliche Informationen durch einen Agenten im polnischen Außenministerium, vgl. Sozkow, Sekrety Polskoi Politiki, S. 132–136 (Bericht an Stalin vom 25.3.1937).

167

Roos, Polen, S. 242 f.

168

Ebd., S. 243 mit den Aussagen von Brauchitsch und Manstein.

169

Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 336–338.

170

Ebd., S. 339.

171

Hitler gegenüber dem polnischen Staatssekretär Szembek am 12.8.1936, Deutschland habe kein Interesse, das polnisch-französische Verhältnis zu stören, «solange darunter nicht die Loyalität des deutsch-polnischen Verhältnisses leide»; zit. nach: Roos, Polen, S. 244.

172

Kornat, Polityka röwnowagi 1934–1939.

173

Über die polnisch-japanischen Beziehungen sind keine größeren Abhandlungen verfügbar. Ich verweise hier auf die Arbeit von Krebs, Japanische Schlichtungsbemühungen.

174

Vgl. ebd., S. 208.

175

Vgl. zu den Spekulationen über einen geheimen japanisch-polnischen Militärpakt Ahmann, Nichtangriffspakte, S. 195–203.

176

Vortrag Himmlers auf dem Nationalpolitischen Lehrgang der Wehrmacht vom Januar 1937, Dok. 1992(A)-PS, Der Prozeß, Bd. 29, S. 234.

177

Vortrag Oberregierungsrat Dr. Burandt: Anlage, Durchführung und Lehren eines Kriegsspiels im Bereich des GB, vom 3.2.1937, Institut für Zeitgeschichte, MA-468, S. 5764–5774.

178

Vgl. Kurt Hesse, Rohstoffwirtschaft in ihrer Bedeutung für die Kriegsführung, in: Der deutsche Volkswirt 11(1937), S. 961 ff., und die Ausführungen des ehemaligen Inspekteurs der Verkehrstruppen v. Tschischwitz, Der Kriegsplan unter vorwiegender Betrachtung des Landkrieges, in: Militärwissenschaftliche Rundschau 2(1937), S. 580.

179

Aufzeichnung Schachts vom 6.2.1937 und Schreiben Neuraths vom 11.2.1937, abgedr. in Brügel (Hg.), Stalin und Hitler, S. 39–41.

180

Mühlen, Zwischen Hakenkreuz und Sowjetstern, S. 37.

181

Sozkow, Sekrety Polskoi Politiki, S. 48–50 (Bericht des NKWD vom 10.2.1936), S. 210 f. (Dokument des polnischen Generalstabs zur Aufklärung gegenüber der UdSSR vom 31.8. 1937).

182

Reile, Geheime Front, S. 254.

183

Ströbinger, Stalin enthauptet die Rote Armee. Noch 1939 erschien in der Kleinen «Wehrmacht» Bücherei eine romanhaft ausgeschmückte Biographie, in der er als kalter, unbarmherziger und maßlos ehrgeiziger Spross eines alten Adelsgeschlechts beschrieben wurde»,den man nach erfolgreicher Laufbahn irgendwo im russischen Acker verscharrte». Agri- cola, Der Rote Marschall.

184

Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 340.

185

Sommer, Deutschland und Japan, S. 56.

186

Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 332.

187

BA-MA, RH 2/1054.

188

Müller, Beck, S. 183.

189

Ebd., S. 181.

190

Vgl. Aufzeichnung über die Tätigkeit des Arbeitsgebiets Dr. Taubert (Antibolschewismus des RMVP) bis zum 31.12.1944, teilweise abgedr. in Krummacher / Lange, Krieg und Frieden, S. 526–536. Eberhard Taubert war Referatsleiter im Reichspropagandaministerium, während des Kriegsspiels als Führer der Propagandakompanie der «blauen», also der deutschen Seite, ab 1941 Leiter des»Generalreferates Ostraum».

191

Golczewski, Deutsche und Ukrainer, S. 773.

192

Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 3/II, S. 348 f. (28.1.1937).

193

Aufgabenstellung für die Lage Rot, März 1937, sowie weitere Unterlagen in BA-MA, RW 13/22 u. 23.

194

Müller, Beck, S. 240.

195

Weisung vom 23.6.1937, abgedr. in Der Prozeß, Bd. 34, S. 732 ff.

196

Memorandum von Fritsch für Blomberg vom August 1937, abgedr. in Görlitz (Hg.), Keitel, S. 128.

197

Vgl. Müller, Beck, S. 258–274.

198

Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 335.

199

Zu der komplizierten Überlieferungsgeschichte und den immer wieder aufkommenden Zweifeln an der authentischen Wiedergabe der Ausführungen Hitlers vgl. Smith, Die Überlieferung der Hoßbach-Niederschrift.

200

Müller, Beck, vgl. 271 f.

201

Planstudien 1938 der Luftwaffe, BA-MA, RL 7/61–64.

202

Aufgaben der Seekriegführung 1937/38, zit. nach: Schreiber, Kontinuität, S. 123.

203

Vgl. insbesondere Schlussbesprechung des Kriegsspieles A, BA-MA, RM 20/1100.

204

Ebd., S. 11.

205

Ebd., S. 118 f.

206

Kriegsspiel der Kriegsmarine im März 1938, BA-MA, RM 20/1095.

207

Schlussbesprechung des operativen Kriegsspieles der Station О 1938, BA-MA, RM 20/1112.

208

Ebd., S. 76.

209

Ebd., S. 80.

210

Ebd., S. 81.

211

Sprechzettel für den Oberbefehlshaber, RM 20/1100, S. 4.

212

Ebd., S. 6.

213

Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 393.

214

Losswoski, Ultimatum polskie; Roos, Polen, S. 305–317.

215

Ebd, S. 399.

216

Politischer Bericht des deutschen Botschafters in Warschau, Moltke, vom 22.3.1938, ADAP, D, V, Dok. 33.

217

Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 404 f.

218

Vgl. z. B. Schmidt, Außenpolitik, S. 318.

219

Müller, Beck, S. 313–319.

220

Ebd, S. 319.

221

Nach dem Bericht seines persönlichen Adjutanten Fritz Wiedemann, zit. nach: Müller, Beck, S. 322. Die wörtliche Wiedergabe der Äußerungen Hitlers wird von Müller angezweifelt, nicht aber ihr Sinn.

222

Ciano, Tagebücher 1937/38, S. 157.

223

Zur polnischen Haltung und den militärischen Vorbereitungen gegen die Tschechoslowakei vgl. Zgorniak, Europa am Abgrund, und Deszczyriski, Obstatni Egzamin.

224

Vgl. Brandes, Die Sudetendeutschen.

225

Müller, Beck, S. 323 f. 1

226

Vgl. nachfolgend Bericht über die Reise für Führer oberer Dienststellen «Thüringen 115. — 22.5.38», BA-MA, RL 7/155.

227

Müller, Beck, S. 335.

228

Ebd, S. 323.

229

Vgl. Ehlert / Epkenhans / Groß (Hg.), Der Schlieffenplan.

230

Zur Biographie vgl. Hartmann, Halder.

231

So noch im Februar 1945, zit. nach: Haffner, Anmerkungen zu Hitler, S. 51.

232

Instruktion Becks für Lipski vom 19.9.1938, abgedr. in Wojciechowski, Die polnischdeutschen Beziehungen, S. 468 f.

233

Ribbentrop sprach in diesem Falle von einer wohlwollenden Haltung des Reiches, vgl. ebd., S. 508.

234

Reile, Geheime Front, S. 245.

235

Schreiben des OKW vom 5.10.1938, ADAP, D, IV, Dok. 39 sowie Aufzeichnung von Unterstaatssekretär Ernst Woermann vom 7.10.1938, ebd., Dok. 46.

236

Gespräch am 14.10.1938, ebd., Dok. 62.

237

Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 540.

238

Aus polnischer Sicht vgl. den Überblick Zerko, Stosunki polsko-nie- mieckie.

239

Hillgruber, Deutschland und Polen, S. 52.

240

Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 539–551.

241

Zit. nach: Golczewski, Deutsche und Ukrainer, S. 816.

242

Ciano, Tagebücher 1937/38, S. 40. (9.11.1937). In der hier entworfenen Zukunft des Antikominternpakts hielt Ciano die Mitwirkung von drei Ländern für besonders wichtig: Spanien als Brücke zum Atlantik, Brasilien zur Erschütterung Südamerikas und im Osten Polen als Bollwerk gegen die UdSSR.

243

Taschenbuch Polnisches Heer, S. 7, BA-MA, RHD 18/263.

244

Krebs, Japanische Schlichtungsbemühungen, S. 215.

245

Affidavit vom 28. August 1945, Dok. 1759-PS, Der Prozeß, Bd. 28, S. 238 f.

246

Ciano, Tagebücher 1937/38, S. 296f. (15.12.1938).

247

Aufzeichnung Becks, in: Weißbuch der polnischen Regierung, Nr. 48.

248

Hier und im Folgenden Aufzeichnung des Gesandten Schmidt vom 5.1.1939, ADAP, D, IV, Nr. 119, S. 128.

249

Aufzeichnung Ribbentrops vom 9.1.1939, ebd. Nr. 120, S. 133. Nach den polnischen Quellen, insbesondere den Memoiren Becks, gewann Warschau den Eindruck, dass es entgegen Hitlers Bekundungen doch ernsthafte deutsche Ambitionen auf die Ukraine gab, weshalb eine Einigung in der Danzig-Frage nicht mehr möglich erschien. Vgl. dazu kritisch Roos, Polen, S. 392, insbesondere Anm. 107.

250

Ebd., S. 133 f.

251

Dirksen am 4.1.1939, ADAP, D, IV, S. 316 f.

252

Der Bericht Oshimas vom 27. Dezember 1938 über seine Gespräche mit Hitler war der polnischen Regierung über den japanischen Botschafter in Warschau übermittelt worden, vgl. Roos, Polen, S. 392.

253

Ebd., S. 395.

254

Grelka, Die ukrainische Nationalbewegung, S. 179.

255

Pagel, Polen und die Sowjetunion.

256

Vgl. Grelka, Die ukrainische Nationalbewegung, S. 179.

257

So die Interpretation von Kornat, Sehenden Auges, S. 49.

258

Aufzeichnung Ribbentrops vom 1.2.1939, ADAP, D, V, Nr. 126.

259

Roos, Polen, S. 396 f. mit Hinweis auch auf die polnischen Quellen.

260

Krebs, Japanische Schlichtungsbemühungen, S. 222.

261

Zit. nach: Golczewski, Deutsche und Ukrainer, S. 872, der die unsichere Herkunft der Quelle vermerkt.

262

Roos, Polen, S. 397.

263

Leverkuehn, Der Geheime Nachrichtendienst, S. 131.

264

Ciano, Tagebücher 1939–1943, S. 46 (28.2.1939). Zu den Gesprächen vgl. ebd. S. 44 f. (25.-27.2.1939).

265

Kornat, Sehenden Auges, S. 49.

266

Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 1, S. 662.

267

Schmidt, Außenpolitik, S. 307.

268

Domarus (Hg.), Hitler, Bd. 2, S. 1075.

269

Weisung Hitlers vom 21.10.1938, ADAP, D, IV, Nr. 152.

270

Görlitz (Hg.), Keitel, S. 196.

271

Der Oberbefehlshaber des Heeres, Aufmarschanweisung «Fall Ost», vom 30.1.1939, BA-MA, RH 2/830.

272

Vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 1, S. 525.

273

Oberbefehlshaber des Heeres, Weisung für das Oberkommando der 3. Armee im Kriegsfall, vom 8.12.1938, BA-MA, RH 2/830.

274

Oberbefehlshaber des Heeres, Aufmarschanweisung «Fall Ost», 30.1.1939, BA-MA, RH 2/830.

275

Heeresgruppenkommando 3, Weisungen für den ersten Einsatz, vom 4.2.1939, BA-MA, RH 24–14/3.

276

Knoll, Uwagi о polskiej polityce 1939, S. 9 ff. Vgl. dazu Roos, Polen, S. 145.

277

Roos, Die militärpolitische Lage.

278

Staatssekretär v. Weizsäcker an Botschafter von Mackensen in Rom, 5.3.1939, ADAP, D, IV, Nr. 456, S. 509.

279

ADAP, D, VI, Nr. 61.

280

Weißbuch der Polnischen Regierung, Dok. Nr. 61.

281

Zit. nach: Kalisch, «Globallösung», S. 395. Kleist war Ostreferent im»Büro Ribbentrop», einer Parallelorganisation zum Auswärtigen Amt, ab 1941 im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete in der Hauptabteilung Politik für das Baltikum zuständig.

282

Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 6, S. 300 (25.3.1939)

283

Kershaw, Hitler, 1936–1945, S. 241.

284

ADAP, D, VI, Nr. 99, S. 98.

285

ADAP, D, VI, Nr. 149, S. 154.

286

Wollstein, Hitlers gescheitertes Projekt.

287

Dilks (Hg.), The Diary, S. 166, zit. nach: Übersetzung in Schmidt, Außenpolitik, S. 324.

288

BA-MA, RM 20/1096. «

289

Aufzeichnung Raeders zum Wechsel des Flottenchefs, Oktober 1939, BA-MA, RM 7/177.

290

Planstudie 1939, BA-MA, RM 20/1133.

291

1/Skl. Ia 109, Geheime Kommandosache, Studie Ostseekriegführung, BA-MA, RM 20/1134, S. 7 f.

292

Zum möglichen Gaseinsatz 1939 vgl. Zusammenstellung der aus der Studie «Ostseekriegführung» sich ergebenden Forderungen, BA-MA, RM 20/1136, S. 199. Zu den Überlegungen von 1941 vgl. Generalquartiermeister/Abt. Heeresversorgung, Vortragsnotiz Kampfstoffbedarf Leningrad, vom 22.12.1941, abgedr. in Gellermann, Der Krieg, S. 237–241.

293

BA-MA, RM 20/1134.

294

BA-MA, RM 20/1136, S. 192.

295

Schreiben Seekriegsleitung/Ia an Gruppe Ost, Entwurf vom 26.4.1939, Vermerk dazu vom 26.4.1939, BA-MA, RM 20/1133. Vgl. zum Hintergrund Studie «Der Nordseekriegsschauplatz in einem deutsch-englischen Seekriege» vom 13.4.1939, BA-MA, RM 20/1117.

296

Ob es gleichbedeutend mit dem Entschluss zum Krieg gegen Polen gewesen ist, wird von Historikern unterschiedlich bewertet, vgl. etwa K.-J. Müller, Heer, S. 391, und Kershaw, Hitler, 1936–1945, S. 1141, Anm. 44.

297

Vgl. Aufzeichnung seiner Ansprache am 22.8.1939, ADAP, D, Bd. VII, Nr. 192, wo er erklärte, dass alles von seiner Person abhänge, er könne aber jederzeit von einem Verbrecher beseitigt werden.

298

Der damalige Oberst im Generalstab, Edgar Röhricht, berichtet in seinen Erinnerungen nur in zwei Zeilen von dieser Schulungsreise; Pflicht und Gewissen, S. 143; auch Hartmann, Halder, S. 133, vermerkt in seiner Biographie nur kurz, Halder hätte das Eingreifen Russlands durchgespielt.

299

Bericht über die Heeresgeneralstabsreise 1939, vom 17.5.1939, BA-MA, RL 7/158.

300

Krausnick/Deutsch (Hg.), Groscurth, S. 492.

301

BA-MA, RHD 18/371. Die erste Ausgabe stammt von 1936.

302

Ebd., S. 117.

303

Der Prozeß, Bd. 37, S. 546–556, Dok. 079-L; ADAP, D, Bd. 6, S. 477–483.

304

Vgl. z. B. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 1, S. 689, und Henke, England in Hitlers politischem Kalkül, S. 248 f.

305

ADAP, D, VI, Dok. 433, S. S. 478 f.

306

Entsprechende Äußerungen Hitlers am 8. März 1939 bei einer angeblichen Ansprache vor Offizieren, Wirtschaftsvertretern und Parteifunktionären sind mit Vorsicht zu behandeln. Es handelt sich um eine Aufzeichnung, die im September 1939 dem amerikanischen Botschafter in Paris zugespielt worden ist; vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 1, S. 669.

307

OKW/WStb Nr. 1010/39g.K., Die Mineralölversorgung Deutschlands im Kriege, April 1939, BA-MA, Wi/1.37.

308

Arbeitsbericht Krauchs vor dem Generalrat, 20. / 21.4.1939, BA, R 25/14.

309

Reichsamt für Wirtschaftsausbau, Möglichkeiten einer Großraumwehrwirtschaft unter deutscher Führung, August 1939, BA, R 25/53; Reichsamt für wehrwirtschaftliche Planung, Der deutsche Außenhandel im Kriegsfall, Juli 1939, BA, R 24/83.

310

OKW/WStb, Major Petri, Wehrwirtschaft des Auslandes, Mai 1939, BA-MA, Wi/1.216; Denkschrift der Wehrwirtschaftlichen Forschungsstelle, Der Wirtschaftsraum eines Krieges Deutschland-Italien einerseits, Eng- land-Frankreich-Russland andererseits, vom 4.5.1939, BA-MA, W(/IF5.3150.

311

Vortrag Oberstleutnant Fach (OKW/Wehrwirtschaftsstab), Russland und die vier europäischen Nordstaaten in ihrer militärischen und wehrwirtschaftlichen Bedeutung, 10.6.1939, BA-MA, Wi/1.29.

312

Zit. nach: Kornat, Sehenden Auges, S. 53.

313

Denkschrift Mussolinis vom 30.5.1939, ADAP, D, VI, Nr. 459, Anlage. Vier Wochen zuvor war Göring als Gast des «Duce» in Rom gewesen und hatte die Möglichkeit einer Annäherung an Russland angedeutet, um dessen Besorgnis um den Ausbruch eines allgemeinen Krieges zu dämpfen. Dafür war ihm keine Lüge zu schade. Auf Nachfrage Mussolinis behauptet Göring, der»Führer» habe keine Absichten auf die Ukraine, und er selbst habe als Kabinettsmitglied noch nie ein Dokument zur Ukraine vorgelegt bekommen. Das alles sei nur englische Propaganda. Erst kürzlich habe ihm der Führer erneut bestätigt, dass er keinerlei Absichten auf die Ukraine habe; Aufzeichnung über das Gespräch Göring, Mussolini, Ciano am 16./18.4.1939, ADAP, D,VI, Dok. 211, S. 215–219.

314

Ansprache Hitlers am 23. Mai 1939 vor den Spitzen der Wehrmacht, Der Prozeß, Bd. 37, S. 546–556, Dok. 079-L.

315

Vgl. Coox, Nomonhan.

316

Vgl. Musial, Kampfplatz, S. 402.

317

Zit. nach: Kershaw, Hitler, 1936–1945, S. 1141, Anm. 50

318

BA-MA, RH 10/1. Vgl. Diedrich, Paulus, S. 131.

319

OKH / GenStdH, 12. Abt. (III), vom 25.6.1939, BA-MA, RH 2/2324.

320

Abgedr. bei Elble, Die Schlacht an der Bzura, S. 236 f.

321

Erhalten sind nur die Anlagebände zum KTB ab 22.8.1939. Diese tragen Brandspuren und sind Kopien, die beim Brand der Kriegswissenschaftlichen Abteilung am 27. / 28.2.1942 beschädigt wurden.

322

BA-MA, RH 10/1.

323

Seraphim (Hg.), Tagebuch Rosenbergs, S. 173 (15.6.1939).

324

Anschreiben zur Ostdenkschrift von Arno Schickedanz an den Chef der Reichskanzlei, Hans Heinrich Lammers, vom 15.6.1939, ebd., S. 168.

325

Dok. D-811, Der Prozeß, Bd. 12, S. 390.

326

BA-MA, RHD 18/346.

327

Vgl. Mayer, Eine authentische Halder-Ansprache?

328

Hartmann / Slutsch, Franz Halder, S. 495. Beide Autoren kommentieren ihr Erschrecken über solche Äußerungen Halders mit hilflosen Urteilen über dessen «Sorglosigkeit» und»Inkompetenz»: Wie konnte ein militärischer Fachmann 1939 mit derartigen»verantwortungslosen Planspielen» Hitlers ideologisches Programm umsetzen wollen?, ebd., S. 475.

329

Zu den handelspolitischen Verhandlungen vgl. Fleischhauer, Der Pakt, auch zum Nachfolgenden.

330

Vgl. umfassend und quellenkritisch Baumgart, Ansprache. Obwohl Hitler jede Mitschrift verboten hatte, existieren drei unterschiedliche Überlieferungen, zwei davon ohne Unterschrift.

331

Aufzeichnung von der Ansprache am 22.8.1939, ADAP, D, Bd. VII, Nr. 192.

332

Burckhardt, Danziger Mission, S. 341 ff.

333

Nach Manfred Messerschmidt sei «letzte Klarheit» nicht zu gewinnen, ob Hitler sich nach der Niederwerfung Polens auch gleich gegen die UdSSR wenden wollte. Eine solche Politik wäre zwar unrealistisch gewesen, aber nicht undenkbar; vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 1, S. 696.

334

ADAP, D, VII, Dok. 193, S. 172, dort zitiert nach einem fragwürdigen britischen Dokument.

335

Aufzeichnung ohne Unterschrift, ebd., Dok. Nr. 192, S. 170.

336

Seraphim (Hg.), Tagebuch Rosenbergs, S. 87 (21.5.1939).

337

Ebd., S. 90(22.8.1939).

338

Ebd., S. 92 f. (25.8.1939, abends). Anspielung auf den russischen Außenminister Alexander Petrowitsch Iswolski, der am Vorabend des Ersten Weltkriegs eine treibende Kraft für ein britischrussisches Bündnis gewesen ist.

339

Wagner (Hg.), Generalquartiermeister, S. 105 (29.8.1939).

340

Auszug aus dem Kriegstagebuch des Generaladmirals a. D. Albrecht, zit. nach: Baumgart, Ansprache, S. 148.

341

Schmidt, Statist, S. 463.

342

Vgl. Wagner, Generalquartiermeister, S. 135 (21.9.1939).

343

Da die Akten des Oberkommandos der 3. Armee für diesen Zeitraum nicht erhalten sind, sind die Einzelheiten dieser Umstellung nicht bekannt.

344

Ausführlicher dazu Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 1, S. 111–135.

345

Wagner, Generalquartiermeister, S. 135.

346

Vgl. ХШ.АКДс Nr. 176/39g, betr. Zusammentreffen mit russischen Truppen und Fliegern vom 19.9.1939, BA-MA, RH 24–13/144.

347

Fernschreiben der Heeresgruppe Nord an AOK 3 vom 23.9.1939, BA- MA, RH 20–3/2.

348

Hubatsch (Hg.), Hitlers Weisungen, S. 32.

349

Wagner, Generalquartiermeister, S. 134 (18.9.1939).

350

Hitlers Rede in Danzig am 19.9.1939, abgedr. in Domarus (Hg.), Hitler, Bd. 2, S. 1354–1366.

351

Seraphim, Tagebuch Rosenbergs, S. 98 f. (29.9.1939).

352

Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 7, S. 130 (30.9.1939).

353

Wagner, Generalquartiermeister, S. 137 (29.9.1939).

354

Zu Hitlers Entschluss zur Niederringung der Westmächte vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 1, S. 238 ff.

355

Halder, Kriegstagebuch [im Folgenden: KTB], Bd. I, S. 86–90 (27.9.1939). Halder selbst hat bei der Edition seines Tagebuches angemerkt, dass die stenographischen Aufzeichnungen, die er sich am 27. September 1939 gemacht hatte, erst 1950 wiederaufgefunden worden seien und nicht den Anspruch erhöben, Hitlers damalige Ausführungen vollständig wiederzugeben, vgl. ebd. Anm. 1.

356

Denkschrift und Richtlinien über die Führung des Krieges im Westen vom 9.10.1939, abgedr. in Jacobsen, Vorgeschichte, S. 5 ff.

357

Abgedr. in Wagner, Generalquartiermeister, S. 145.

358

Ebd., S. 139 (6.10.1939).

359

Ludwig, Deutsch-russische Zusammenarbeit, S. 386 f.

360

Niedermayer, Sowjetrussland.

361

Seraphim, Tagebuch Rosenbergs, S. 104f. (1.11.1939). Vgl. dazu auch Seidt, Berlin.

362

Gedanken zum Kriegsbeginn 1939, BA, NS 10/37. Dazu insgesamt auch Michalka, Antikominternpakt.

363

Vgl. umfassend Schwendemann, Die wirtschaftliche Zusammenarbeit, S. 73–149.

364

Loeber (Hg.), Diktierte Option.

365

Hassell, Vom ändern Deutschland, S. 86 f. (11.10.1939).

366

Zur Kriegslage nach Abschluss des polnischen Feldzugs, Ende September 1939, abgedr. in: Krausnick/Deutsch (Hg.), Groscurth, S. 474–478, hier S. 474. Ähnlich in einer weiteren speziellen Ausarbeitung über «Die russische Frage für Deutschland», Herbst 1939, ebd. S. 490–492.

367

Wagner, Generalquartiermeister, S. 147 f. (3.11.1939).

368

Kotze (Hg.), Heeresadjutant, S. 66–68.

369

OKH/GenStdH/OQu I/Ausb.Abt. (Ia), betr. Taktische Erfahrungen im polnischen Feldzug, BA-MA, RH 27–7/2.

370

Groß, Das Dogma der Beweglichkeit, S. 160. Murray, The German Response.

371

Frieser, Die Blitzkrieg-Legende, S. 29.

372

Zur «Munitionskrise» in der deutschen Rüstung vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 5/1, S. 406 ff.

373

Musial, Kampfplatz, S. 411.

374

Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 57.

375

Kotze (Hg.), Heeresadjutant, S. 69 (23.11.1939).

376

Martin, Das «Dritte Reich».

377

Hitler zit. nach: Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 7, S. 228 (12.12.1939).

378

Slutsch, Stalins «Kriegsszenario 1939». Der gefälschte Bericht wurde zuerst am 28. November 1939 von einer Nachrichtenagentur verbreitet und geisterte auch später in mehreren Abwandlungen durch Presse und Literatur.

379

Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 7, S. 187 (9.11.1939), S. 249 (29.12.1939).

380

Ebd., S. 166 (24.10.1939).

381

Ebd., S. 190 (11.11.1939).

382

Ebd., S. 194(14.11.1939).

383

Below, Als Hitlers Adjutant, S. 217.

384

ADAP, D, Bd. 8, S. 475; abgedr. ist der auf den 3. Januar datierte Briefentwurf.

385

Schreiben Hitlers an Mussolini vom 8.3.1940, ebd., S. 685–693, hier S. 690.

386

Domarus (Hg.), Hitler, Bd. 2, S. 1448 f. (24.1.1940).

387

Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 7, S. 283 (25.1.1940).

388

Bericht Franks während der 1. Arbeitssitzung des Reichsverteidigungsausschusses für Polen vom 2.3.1940, BA-MA, RH 53–23/22.

389

Schreiben Keitels an die Oberbefehlshaber der Wehrmachtteile vom 27.1.1939, zit. nach: Domarus (Hg.), Hitler, Bd. 2, S. 1449.

390

Etwa von Ernst Klink in Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 192, Anm. 10. Im Text selbst spricht der Autor im Sinne von Halder davon, dass es keine normale militärische Routine gewesen sei, sondern auf das Misstrauen gegen Stalin zurückging.

391

Halder, KTB I, S. 107 (18.10.1939)

392

Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 192.

393

Bestimmungen für die Marsch- und Gefechtsübung motorisierter Verbände 1939, Berlin 1939, BA-MA, RH 10/1.

394

Manstein, unveröffentlichtes Tagebuch, MGFA, Eintrag vom 24.10.1939.

395

Jacobsen, Vorgeschichte, S. 17.

396

Studie vom 11.1.1940, BA-MA, RH 2/390, Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 194.

397

Zu den Einzelheiten vgl. Müller, Hitlers Ostkrieg, S. 14 ff.

398

Bericht über die Besprechung am 16. /17.1.1939 in Lodsch, abgedr. in ebd., S. 129.

399

Stellungnahmen vom 19.2. und 14.4.1940, BA-MA, RH 53–23/56.

400

Müller, Zu Vorgeschichte.

401

Müller, Hitlers Ostkrieg, S. 22.

402

Vgl. dazu das bahnbrechende Werk von Frieser, Die Blitzkrieg-Legende.

403

Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 5/1, S. 406 ff.

404

Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 203.

405

Zum Forschungsstand vgl. Müller / Ueberschär, Hitlers Krieg im Osten, S. 30

406

Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 4, S. 205, 216 (5. u. 11.7.1940).

407

Dazu ausführlich Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 5/1, S. 486 ff.

408

Halder, KTB I, S. 357 (15.6.1940).

409

Halder, KTB I, S. 362 (18.6.1940).

410

Ciano, Tagebücher 1939–1943, Eintrag 18./19.6.1940.

411

Aufzeichnung Loßbergs vom 24.6.1940, BA-MA, RW 4/581.

412

Halder, KTB I, S. 372. (25.6.1940), Anm. 1.

413

Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 206.

414

Vorläufige Unterrichtung des OB Heeresgruppe В durch den Ob.d.H. sowie der förmliche Befehl des OKH/GenStdH Op.Abt. (Ia), Nr. 375/40g. Kdos., vom 26.6.1940, BA-MA, RH 20–18/40b. Neuaufstellungen von Divisionen wurden in sogenannten Wellen mit jeweils gleichartiger Ausstattung vorgenommen. Als «weiße Jahrgänge» wurde jene bezeichnet, die keine reguläre Friedensausbildung erhalten hatten. Da der Versailler Vertrag ab 1920 für Deutschland keine allgemeine Wehrpflicht erlaubte, fehlten der Wehrmacht also bis zur Wiedereinführung der Wehrpflicht 1935 15 Jahrgänge militärisch ausgebildeter Männer. Sie mussten nach ihrer Einberufung nachgeschult werden und galten als nicht voll belast

415

Besprechungsnotiz vom 28.6.1940, BA-MA, RH 20–18/40b.

416

Oberbefehlshaber des Heeres, Nr. 377/40g.Kdos., vom 29.6.1940, BA- MA, RH 20–18/40b.

417

Halder, KTB I, S. 375 (30.6.1940).

418

In der Darstellung von Ernst Klink wird die Chronologie der Ereignisse immer wieder durchbrochen, da der Autor im Vorgehen Stalins den eigentlichen Grund für den Beginn der Planungen erkennen wollte; Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 210 f.

419

Vgl. z. B. Hillgruber, Hitlers Strategie, S. 208.

420

Halder, Hitler.

421

Wegner, Erschriebene Siege.

422

ЕМ., S. 37.

423

Kershaw, Hitler, 1936–1945, S. 415 mit entsprechenden Quellenhinweisen.

424

Below, Als Hitlers Adjutant, S. 262.

425

Irving, Hitlers Krieg, S. 191–195. In diesem Sinne hier auch gegen die auf Below gestützte Interpretation von Ueberschär, Hitlers Entschluss, S. 84.

426

Loßberg, Wehrmachtführungsstab, S. 105–107.

427

Irving, Hitlers Krieg, S. 514, Anm. 195.

428

Hillgruber, Hitlers Strategie, S. 219.

429

Warlimont, Im Hauptquartier, S. 150 f.

430

Klee, Das Unternehmen «Seelöwe», S. 189.

431

Böhme, Entstehung, S. 79.

432

Hier ist Klink zuzustimmen, Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 210.

433

Vgl. Ringsdorf, Organisatorische Entwicklung; Thomas: Foreign Armies East.

434

Helmdach, Überfall?

435

Höhne, Canaris, S. 430.

436

Bericht über das Verhalten der Sowjets in den von ihnen besetzten Gebieten Ostpolens vom 28.10.1939, abgedr. in: Müller (Bearb.), Das Amt Ausland, S. 143.

437

Hillgruber, Russland-Bild.

438

Auswertung erbeuteten polnischen Aktenmaterials vom 25.7.1940, БАМА, RH 2/2732.

439

Zur Biographie und seiner Rolle im Ostkrieg vgl. Hürter, Hitlers Heerführer, S. 640 f.

440

Halder, KTB II, S. 4 (1.7.1940).

441

Notiz von Mareks, zit. nach: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 207 (Hervorhebung im Original).

442

AOK 18, Ia, betr. Kräfteeinsatz der 18. Armee, vom 9.7.1940, BA-MA, RH 20–18/40b.

443

Die Aufmarschanweisung wurde am 22.7.1940 von Küchler unterzeichnet, BA-MA, RH 20–18/40b (Hervorhebung im Original).

444

Vgl. Skizze in Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 208.

445

Halder, KTB II, S. 21 (13.7.1940)

446

Zit. nach: Domarus (Hg.), Hitler, Bd. 2, S. 1556.

447

Halder, KTB II, S. 31 (22.7.1940). Brauchitsch berichtete einen Tag später seinem Generalstabschef über das Gespräch.

448

Ebd., S. 32 f.

449

Darauf hat Ernst Klink bereits 1983 hingewiesen, vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 213, Anm. 66. Halders Interpretation findet sich noch einmal in einem Brief an Jacobsen, den Herausgeber des Tagebuchs, vom 10.12.1962, abgedr. in Halder, KTB II, S. 41, Anm. 2. Auch in der jüngsten Hitler-Biographie findet sich die Fehlinterpretation, vgl. Kershaw, Hitler. 1936–1945, S. 412 f.

450

Fernschreiben AOK 18 vom 23.7.1940 mit der Mitteilung, dass Mareks am 29.7. abends eintreffen werde, BA-MA, RH 20–18/41b.

451

Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 211 f.

452

Halder, KTB II, S. 37 (26.7.1940).

453

Ebd., S. 39(27.7.1940).

454

Kershaw, Hitler. 1936–1945, S. 415.

455

Halder, KTB II, S. 46 (30.7.1940).

456

«Betrachtungen über Rußland», vom 28.7.1940, vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 320.

457

Warlimont, Im Hauptquartier, S. 127.

458

Hillgruber, Hitlers Strategie, S. 222.

459

Zur Biographie vgl. Schäfer, Blomberg.

460

Domarus (Hg.), Hitler, Bd. 2, S. 1556.

461

Nachkriegsstudie Heusinger / Heinrici, Feldzug in Rußland, zit. nach: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 206.

462

Gestützt auf Aussagen und Dokumente des Nürnberger Kriegsverbrecherprozesses sowie das damals noch unveröffentlichte Tagebuch von Halder hat der deutsch-amerikanische Historiker Gerhard L. Weinberg 1953 eine erste zusammenfassende Interpretation geliefert, die einige Jahre später durch Andreas Hillgruber auf eine breitere Basis gestellt worden ist. Die quellenkritische Skepsis von Bernd Stegemann wurde von Hillgruber harsch zurückgewiesen. Der Überblick von Gerd. R. Ueberschär repräsentiert den unveränderten Forschungsstand. Vgl. Weinberg, Der deutsche Entschluß; Hillgruber, Hitlers Strategie; ders., Noch einmal: Hitlers Wendung; Stegemann, Hitlers Ziele; Ueberschär, Hitlers Entschluss.

463

Halder, KTB II, S. 46–50 (31.7.1940); Aufzeichnung Raeders über die Besprechung beim Führer am 31. Juli 1940, BA-MA, RM 7/177.

464

Halder, KTB II, S. 49 f. (31.7.1940).

465

Frieser, Die deutschen Blitzkriege, S. 193.

466

Vgl. Hillgrubers Diskussion mit Weinberg: Seraphim / Hillgruber, Hitlers Entschluss, mit Schlusswort von Weinberg, ebd. S. 249–254.

467

Generalmajor Mareks, Operationsentwurf Ost, vom 5.8.1940, BA-MA, RH 20–18/45.

468

Vgl. Karte Straßennetz im Osten, Vorläufige Ausgabe auf Grund von z. T. veralteten Unterlagen, Juli 1940, Anlage 2 zu AOK 18 Ia/OQu Nr. 420/40gKdos, vom 5.8.1940, BA-MA, RH 20–18/41 (b).

469

Vgl. etwa Hillgruber, Russland-Bild.

470

Vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 222.

471

Chef Fremde Heere Ost, Beurteilung der Lage Rot vom 10.9.1940, БАМА, RH 20–18/46.

472

Vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 244.

473

Halder, KTB II, 16.9.1940, S. 103 f.

474

Guderian, Erinnerungen, S. 125.

475

Kotze (Hg.), Heeresadjutant, S. 86 (10.8.1940).

476

Ebd., S. 87f. (15.9.1940).

477

RM 7/177, S. 15 (26.9.1940).

478

Vgl. hierzu ausführlich die Biographie von Diedrich, Paulus, S. 179–193.

479

Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 210.

480

Hierzu umfassend Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 5/1, S. 113–189.

481

Dazu ausführlich Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 230–233.

482

Ebd., S. 234 f.

483

Operationsstudie vom 7.12.1940, BA-MA, ZA 1/1732.

484

Halder, KTB II, S. 211–214 (5.12.1940).

485

Hubatsch (Hg.), Hitlers Weisungen, S. 96–101.

486

Kotze (Hg.), Heeresadjutant, S. 92 (18.12.1940).

487

Ebd., S. 92 f. (17.1.1941). Halder befand sich im Urlaub und ließ sich nach Rückkehr von Paulus informieren, vgl. Halder, KTB II, S. 243 f. (16.1.1941).

488

Hubatsch (Hg.), Hitlers Weisungen, S. 121–124. (Weisung Nr. 24 vom 5.3.1941).

489

Halder, KTB II, S. 257–261 (28.1.1941).

490

Notiz über die Besprechung beim Generalquartiermeister am 20.1.1941, BA-MA, RW4/V.715.

491

Halder, KTB II, S. 261 (28.1.1941).

492

Anordnungen über militärische Hoheitsrechte, Sicherung und Verwaltung im rückwärtigen Gebiet und Kriegsgefangenenwesen, Februar 1941, BA-MA, RH 3/v. 132. Es handelt sich hier um die Spielvorlage für die Heeresgruppe Süd.

493

Schramm (Hg.), KTB OKW, Bd. I, S. 340f. (3.3.1941).

494

Kotze (Hg.), Heeresadjutant, S. 96 f. (16.3.1941). Im Hintergrund opponierte offenbar Himmler massiv gegen die Militärverwaltung. Er beklagte sich bei Hitler, dass seine «Befriedungsaktionen» durch»alte Generäle» sabotiert würden. Man solle die Feldkommandanturen am besten mit SS-Füh- rern besetzen; vgl. ebd., S. 100 (7.4.1941).

495

Die beste Darstellung und Analyse der Ansprache findet sich in Hürter, Hitlers Heerführer, S. 1–13.

496

Halder, KTB II, S. 336 f. (30.3.1941).

497

Vgl. Kotze (Hg.), Heeresadjutant, S. 102 (10.5.1941 mit Tresckows Widerspruch zum Kommissarbefehl), und Müller, Kriegsrecht oder Willkür?

498

Zit. nach: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 5/1, S. 857.

499

Müller, An der Seite der Wehrmacht, S. 56.

500

Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 4, S. 696 (16.6.1941).

501

Kellerhoff, Angriff.

502

Halder, KTB III, S. 38 (3.7.1941).

503

Beim schnellen Vormarsch reichten für eine nachhaltige Verminung und Überwachung der Sperren an den Flanken weder Zeit noch Kräfte. Die entscheidende Frage war gewesen, ob in diesem Gebiet nicht nur Infanterie, sondern auch Panzer und schwere Geschütze bewegt werden konnten, um möglichen Angriffen eine entsprechende Stoßkraft zu verleihen, zu deren Abwehr dann eigene größere Verbände eingesetzt werden mussten.

504

Aktenvermerk Bormanns vom 16.7.1941, abgedr. in Der Prozeß, Bd. 38, Dok. 221-L, S. 86 ff.

505

Vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 489–496. Zur Situation bei der Heeresgruppe Mitte vgl. jetzt auch die Studie des australischen Militärhistorikers David Stahel, Operation Barbarossa.

506

Kotze (Hg.), Heeresadjutant, S. 107 (28.7.1941).

507

Halder, KTB III, S. 134 (30.7.1941).

508

Kotze (Hg.), Heeresadjutant, S. 108 (8.8.1941).

509

Hartmann, Halder, S. 281.

510

Kotze (Hg.), Heeresadjutant, S. 110 (21.8.1941).

511

Studie Hitlers abgedr. in Schramm (Hg.), KTB OKW, Bd. I, S. 1063.

512

Zit. nach: Hartmann, Halder, S. 284.

513

Meyer, Heusinger, S. 156 f.

514

Dazu die neue Darstellung von Stahel, Hitler s Greatest Battle.

515

Malaparte, Die Wolga, S. 130. Der hier zitierte Absatz wurde von der Zensur gestrichen.

516

Hartmann, Halder, S. 128.

517

Zit. nach: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 9/1, S. 773, 784.

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