Eine kommentierte Übersicht über den Forschungsstand liefert der Band von Müller/ Ueberschär, Hitlers Krieg im Osten.
Hitlers Aufruf an die Soldaten der Ostfront vom 22.6.1941, abgedr. in: Ueberschär/Wette, «Unternehmen Barbarossa», S. 319–323.
Zur Diskussion der Präventivkriegsthese vgl. Pietrow-Ennker, Präventivkrieg?; Schmidt, «Appeasement oder Angriff»? und neuerlich Oetting, Kein Krieg.
Vgl. Gerhard Schreiber, ein Kollege von Klink, in: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 3, S. 354, Anm. 273.
Hillgruber, Russland-Bild, S. 128.
Vgl. Hinweise bei Hartmann / Slutsch, Franz Haider, S. 467.
Vgl. umfassend Canis, Bismarcks Außenpolitik.
Vgl. Hildebrand, Bismarck und Russland.
Vgl. umfassend Keller (Hg.), Russen und Russland 1800–1871.
Neue Rheinische Zeitung Nr. 222 vom 15. Februar 1849. Vgl. insgesamt Krause, Marx.
Keller (Hg.), Russen und Russland 19./20. Jahrhundert.
Zit. nach: Epstein, Der Komplex «Die russische Gefahr», S. 145 f.
Am 13. Januar 1887, zit. nach: ebd. S. 153. Vgl. auch Schmid, Der «Eiserne Kanzler».
Vgl. Epstein, Der Komplex «Die russische Gefahr», S. 149.
Ebd., S. 153.
Hier in Übereinstimmung mit Hillgruber, Bismarcks Außenpolitik, S. 181–191, gegen die umstrittenen Thesen von Fischer, Griff nach der Weltmacht.
Wippermann, Die Deutschen und der Osten.
Vgl. Szlanta, Der Erste Weltkrieg; Boysen, Nationale Minderheiten.
Davies, White Eagle; Wagner, Der polnisch-sowjetische Krieg.
Der polnisch-sowjetrussische Krieg 1918–1920, Bd. I, Berlin 1940. Ein zweiter geplanter Band ist nicht mehr erschienen.
Vgl. dazu Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 8, S. 608–612.
Vgl. unten, S. 226.
Zur Biographie vgl. Meier-Welcker, Seeckt.
См.: http://www.proza.ru/2011/03/29/1828.
Zu Niedermayers Biographie vgl. Seidt, Berlin.
Zur Rolle der Reichswehr vgl. u. a. Nakata, Grenz- und Landesschutz.
Dazu umfassend Müller, Tor zur Weltmacht.
Manstein, Verlorene Siege, S. 14.
Memorandum Seeckts vom 11.9.1922, abgedr. in Jacobsen (Hg.), Misstrauische Nachbarn, Dok. 6, S. 33 f.
Vgl. Überblick bei Borodziej / Ziemer, Deutsch-polnische Beziehungen, S. 21 ff.
Krekeler, Revisionsanspruch; Jaworski/Wojciechowski (Hg.), Deutsche und Polen.
Denkschrift Oberst Joachim v. Stülpnagel vom 6.3.1926, AD AP, B, Bd. 1, S. 341 ff.
Der damalige polnische Bürgerrechtler Adam Michnik 1973 in einem Essay, zit. nach: Gerhard Gnauck, Sperriger Nationalheld. Marschall Pilsudski — eine nicht unumstrittene Vaterfigur, in: Neue Zürcher Zeitung vom 12. März 2005.
Sikorski, La Campagne Polono-Russe.
Reichswehrministerium (Heer), Die polnische Armee, vom 8.8.1927, BA-MA, RH 12–2/59.
Ebd., S. 30.
Vgl. dazu die illustrierte Studie des Truppenamts vom März 1931: Heeresmechanisierung und -motorisierung in Polen, BA-MA, RH 12–2/59.
Hier und im Folgenden: Heeresleitung, Die Sowjetrussische Armee, vom 10. Juni 1926, BA- MA, RH 12–2/59.
URL:http://www.lipetsk.ru/town/kraeved/ li02soro.html?pass=l&backurl=/town/к raeved/li02soro. html&
Müller, Tor zur Weltmacht, S. 147.
Aufzeichnung Mittelbergers vom 7.5.1928, PAAA, Handakten Dirksen. Vgl. zu den jährlichen Inspektionsreisen auch die Lebenserinnerungen von Mittelberger in seinem Nachlass, BA-MA, N 40/11.
Staatssekretär Carl v. Schubert, zit. nach: Schäfer, Blomberg, S. 77.
Truppenamt Nr. 213/28, vom 17.11.1928, PAAA, Handakten Dirksen, Russische Militärangelegenheiten.
Schäfer, Blomberg, S. 70.
In seinen während des Zweiten Weltkriegs verfassten Erinnerungen, zit. nach: ebd., S. 71.
Zeidler, Reichswehr und Rote Armee, S. 295,298.
Schäfer, Blomberg, S. 78.
Nach verschiedenen Überlieferungen liegt jetzt auch eine damals dem sowjetischen Geheimdienst übermittelte Version der Ansprache vor, vgl. Wir- sching, «Man kann nur Boden germanisieren». Zur Problematik und Deutung der Ansprache vgl. Müller, Beck, S. 100–102.
Notiz Fischers vom 13.9.1932, BA-MA, RH 1/79.
Seeckt, Deutschland zwischen Ost und West. Parallele Gedankengänge finden sich auch in dem vielbeachteten Werk des deutsch-nationalen Russland-Experten Otto Hoetzsch, Die weltpolitische Kräfteverteilung, S. 17 f.
Aufzeichnung General Curt Liebmanns, abgedr. in Vogelsang, Neue Dokumente, S. 409.
Immanuel, Der große Zukunftskrieg, S. 5,54–60,128. Der Verfasser war Oberst a. D., dessen Werk im Verlag «Offene Worte» in der Berliner Bend- lerstraße erschien, wo die gesamte militärische Vorschriftenliteratur verlegt wurde.
Caspary, Wirtschafts-Strategie und Kriegsführung, S. 224.
Hilland, Autarkiemöglichkeiten, S. 267–271. Der Autor war Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Industrie- und Handelstages.
Die zahlreichen wörtlichen Zitate mit angeblichen Äußerungen Hitlers sind nicht authentisch, sondern von Rauschning im Rückblick konstruiert, wobei er offenbar bemüht gewesen ist, den gerade erfolgten Überfall auf Polen aus Hitlers Geisteshaltung zu erklären, so wie er sie 1939 einschätzte. Rauschning und Hitler sind sich nur wenige Male kurz begegnet. Die angeblichen «Gespräche» sind also weitgehend Fiktion. Vgl. Tobias, Fälschungen.
Neueste Ausgabe: Hermann Rauschning, Gespräche mit Hitler. Zürich 2005, die Einführung von Marcus Рука geht auf den Hintergrund und die Rezeption ein; vgl. auch Hensel/Nord- blom (Hg.), Hermann Rauschning.
Broszat, Nationalsozialistische Polenpolitik, S. 182 f.
Kershaw, Hitler. 1936–1945, S. 330.
Rede am 28.7.1922 u. 13.4.1923, abgedr. in Boepple (Hg.), Adolf Hitlers Reden, S. 34, 44.
Vgl. seinen Artikel Ostorientierung?, in: Völkischer Beobachter vom 18. /19.4.1926.
Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 1, S. 161 f. (Eintrag vom 15.2.1926).
Mein Kampf, Bd. 2, München 1927, S. 301.
Ebd., S. 316.
Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 7.
Vogelsang, Hitlers Brief an Reichenau, S. 434.
Werner Daitz, Außenhandelspolitik und Ostraumpolitik, in: Nationalsozialistischer Wirtschaftsdienst Nr. 23 vom 3.10.1932.
Wendt, Danzig, S. 783 f.
Bulhak, Polska-Francja z dziejöw sojuszu 1933–1936; Roos, «Präventivkriegspläne» Pilsudskis; ders. Polen und Europa, S. 114 ff.
Zit. nach: Wendt, Großdeutschland, S. 78.
Wollstein, Weimarer Revisionismus, S. 42.
Hildebrand, Das vergangene Reich, S. 586.
H.Dv.g 26, Die russische Armee, vom 1.11.1933, BA-MA, RHD 5/26; vgl. auch Müller, Tor zur Weltmacht, S. 254 f.
Zit. nach: ADAP, C, 1/2, S. 463.
Ansprache des Chefs der Heeresleitung am 1.7.1933, BA-MA, RH l/v.79.
Zit. nach: Schäfer, Blomberg, S. 71.
Aufzeichnung Bülows, PAAA, Büro des Reichsministers, Az. 9, Russland, Bd. 29.
Ramonat, Völkerbund.
Dirksen, Moskau, S. 122.
Jedrzejewicz (Hg.), Papers and Memoirs of Jözef Lipski, S. 78–80.
Schmidt, Außenpolitik, S. 156.
Pryt, Befohlene Freundschaft.
Источник: Климовский Д. С. Зловещий пакт (Из истории германо-польских отношений межвоенного двадцатилетия). Минск: Изд-во БГУ им. В. И. Ленина, 1968. С. 69–70.
Dokumente und Materialien zur ostmitteleuropäischen Geschichte — Modul Zweite Polnische Republik, bearbeitet von Heidi Hein, [2006–12–06 13:51], URL: http://quellen.herder- institut.de/M01/texte/Abt04/Dok06. doc/TextQuelle_view (Zugriff vom 16.8.2010).
Vgl. zu dieser wenig bekannten Episode jetzt Moritz, Information.
Schmidt, Außenpolitik, S. 157.
Hildebrand, Das vergangene Reich, S. 590.
Hermann Rauschning, Gespräche mit Hitler. Zürich 1939, S. 112 f. So noch zit. nach: Craig, Deutsche Geschichte, S. 599, und, wenn auch bereits mit Zweifeln an der Echtheit, bei Schramm, Kurswechsel, S. 34. Auch Schieder, Hermann Rauschnings «Gespräche mit Hitler», hatte bereits Einschränkungen gesehen, maß ihr dennoch einen hohen Quellenwert zu. Antipolnische Erklärungen Hitlers aus den frühen dreißiger Jahren sind jedenfalls durch andere Quellen nicht belegt.
Domarus (Hg.), Hitler, Bd. 1, S. 357.
Hitlers Äußerungen nach den Aufzeichnungen des späteren Generalfeldmarschalls Freiherrn Maximilian von Weichs, zit. nach: Hildebrand, Das vergangene Reich, S. 589. Vgl. auch Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 1, S. 582.
Winterbotham, The Ultra Secret, S. 4 f. Winterbotham war im Zweiten Weltkrieg Chef von «Ultra», dem höchst geheimen Unternehmen, dem es gelang, das deutsche Verschlüsselungssystem Enigma zu brechen.
Vgl. z.B. Niedhart, Appeasement; McDonough, Hitler, Chamberlain and Appeasement; sowie aus sowjetischer Sicht Geschichte des zweiten Weltkrieges 1939–1945. Bd. 2, S. 339.
Schmidt, Außenpolitik, S. 159.
Schramm, Kurswechsel, S. 34.
Bis heute nicht überholt ist die umfassende Arbeit von Marian Wojcie- chowski über die polnisch-deutschen Beziehungen, die allerdings schon 1965 in Posen, dann in der deutschen Ausgabe 1971 in Leiden erschien. Auch sie stützt sich hauptsächlich auf die frühe Arbeit von Hans Roos, also auf deutsche Quellen sowie Schriften des polnischen Exils. Eine intensive, quellenge stützte Untersuchung der polnischen Reaktionen auf die deutschen Bündnisangebote steht bislang aus.
Roos, Polen, S. 138 f.; Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 88.
Motyl, Ukrainian Nationalist Political Violence.
Hierzu jetzt ausführlich Golczewski, Deutsche und Ukrainer, S. 685–701.
Schaumburg-Lippe, Dr. G., S. 75. Der Verfasser war Adjutant von Goebbels gewesen.
Grelka, Die ukrainische Nationalbewegung, S. 142.
Ausführlicher zu dem Besuch Schaumburg-Lippe, Dr. G., S. 72–76.
Fröhlich (Hg.), Goebbels. Teil 1, Bd. 3/L, S. 63, Eintrag vom 16.6.1934.
Titelblatt vom März 1935.
Geisler, Die deutsch-polnische Raumgemeinschaft.
Hierzu Roos, Polen, S. 140.
Deutsche Botschaft Moskau, Nr. A/90, Die Gestaltung der deutsch-russischen Beziehungen, vom 9.1.1934, ADAP, C, II/l, Nr. 171.
Zit. nach: Lagebericht Nadolny, ebd.
Anlage: Aufzeichnung. Unser Verhältnis zu Sowjetrussland, ebd.
Nach einer Mitteilung von Generalmajor Eugen Ott, dem früheren deutschen Militärattache in Tokio, habe Hitler im Januar 1934 die Möglichkeit eines Angriffs auf die Sowjetunion besonders eingehend erwogen und im Gespräch mit Ott dessen Zweifel so verworfen: «Ich bin anderer Ansicht. Ich urteile hier instinktiv. Die Zukunft wird zeigen, wer recht behält». Mitteilung Otts vom 16.3.1955, zit. nach: Roos, Polen, S. 144.
Der Chef des Truppenamtes, T3 Ia Nr. 137/34g., betr. Militärpolitische Studie Ferner Osten 1934, vom 29.4.1934, BA-MA, RH 2/v. 1877.
Seraphim (Hg.), Tagebuch Rosenbergs, Anhang, S. 163–167 (12.5.1934).
Ebd., S. 16 (29.5.1934).
Ebd., S. 41 (11.6.1934).
Vortrag des Leiters der Ostabteilung Georg Leibbrandts Anfang 1934, PAAA, Geheimakten 1920–1936, Az. Russland, Pol. 2, Politische Beziehungen Russland zu Deutschland, Bd. 12. Leibbrandt wurde 1941 Leiter der politischen Hauptabteilung im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete unter Rosenberg.
Nach einer nicht überprüfbaren Information von Litwinow, die 1955 publiziert wurde; vgl. Roos, Polen, S. 145.
Pilsudski, Erinnerungen und Dokumente, S. V. Es erschienen zahlreiche weitere Publikation in Deutschland, die das positive Bild des Marschall verstärkten, etwa: Koitz, Männer um Pilsudski.; Loessner, Josef Pilsudski; Oertzen, Marschall Pilsudski; Pilsudski, Gesetz und Ehre.
In der Bibliothek des MGFA befindet sich das Exemplar mit der Nummer 179.
Seraphim (Hg.), Tagebuch Rosenbergs, S. 66 (21.1.1935).
Roos, Polen, S. 209.
Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 107.
Politischer Bericht des deutschen Botschafters über den Besuch des Ministerpräsidenten Göring in Warschau, vom 1.2.1935, in ADAP, С, III, Nr. 474, S. 877 f.
Seraphim (Hg.), Tagebuch Rosenbergs, S. 68 (2.2.1935).
Meldung von General Schindler an Beck über das Gespräch mit Blomberg vom 22.2.1935, BA-MA, N 28/1. In der polnischen Überlieferung, die sich auf Dokumente stützt, die später im Exil publiziert wurden, heißt es, die Vorschläge zu einer militärischen Allianz seien von Göring gemacht worden; vgl. Roos, Polen, S. 210 f.
Berichte des Botschafters vom 22.1.1935 und des Militärattaches vom 23.1.1935, zit. nach: Roos, Polen, S. 210.
Das 1952 publizierte Tagebuch Szembeks, Eintrag vom 1.2.1935, zit. nach: Golczewski, Deutsche und Ukrainer, S. 680.
Nach Golczewski waren die polnischen Politiker «nicht uninteressiert», ebd.
Das hatte man dem französischen Botschafter gegenüber erklärt, Laroche, La Pologne de Pilsudski, S. 192. Die wichtigsten polnischen Quellen sind das Tagebuch von Szembek und das Weißbuch der Polnischen Regierung über die polnische-deutschen und die polnischsowjetrussischen Beziehungen im Zeitraum von 1933 bis 1939.
Roos, Polen, S. 211, Anm. 15.
Golczewski, Deutsche und Ukrainer, S. 681. Verlässliche Quellen zu diesem Treffen scheint es nicht zu geben. Angeblich sollen die polnischen Generale darum gebeten haben, dass sich Göring bei seiner Unterredung mit dem Marschall etwas zurückhaltender verhalte; Roos, Polen, S. 211.
Hier gegen die Deutung von Roos, Polen, S. 211.
Sozkow, Sekrety Polskoi Politiki, S. 17–20.
Vgi Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 264.
Archiwum Akt Nowych (Warschau), Ministerstwo Spraw Zagranicz- nych 108. Für den Hinweis danke ich Prof. Marek Kornat.
Vgl. Schmidt, Außenpolitik, S. 165.
Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 2, S. 504.
Vgl. Mark u. a. (Hg.), Vernichtung durch Hunger.
Vgl. Müller, Tor zur Weltmacht, S. 281.
Hierzu grundsätzlich Groß, Operatives Denken.
«Kriegsspiele» auf der Generalstabsebene beruhen auf Annahmen und faktischen Voraussetzungen, die gleichsam als Spielmaterial für die Schulung von Führungsprozessen dienen, so wie auf der Truppenebene im «Manöver» Fähigkeiten trainiert werden. Dabei werden in der Regel zwei Parteien gebildet («rot» und «blau»). Die dafür verwendeten Lagebilder und Einlagen der «Schiedsrichter» sollen so realistisch wie möglich sein. Vgl. Generalleutnant Halder, Warum Manöver? In: Die Wehrmacht, Sonderausgabe vom 28.9.1937, S. 1. Halder war 1937 Leiter des einzigen großen Wehrmachtmanövers, das sein Biograph Christian Hartmann als «eine gewaltige Generalprobe für den bevorstehenden Krieg» bezeichnet (S. 421). Die erhaltenen Unterlagen für solche «Kriegsspiele» geben also nicht zwangsläufig Hinweise auf konkrete Absichten der militärischen Führung. Planungsstudien und Weisungen für Eventualfälle bereiten mögliche «Entschlüsse» vor, legen sie aber noch nicht fest. Auch Aufmarsch- und Alarmpläne für Truppenverbände werden erst durch Befehle der Führung in Kraft gesetzt.
Müller, Beck, S. 232 f.
Marine-Kriegsakademie, Strategisches Kriegsspiel No. 2, F. A. 1933/35, Bd. 1, BA-MA, RM 20/965.
Reichswehrministerium /Ausl. I, Nr. 1744/35 geh., betr. Einsatzmöglichkeiten der russischen Luftstreitkräfte gegen Deutschland, vom 23.5.1935, PAAA, Nachlaß Renthe-Fink, Pk. 3, Nr. 19.
Inspekteur der Nachrichtentruppen an Chef des Generalstabs des Heeres betr. Sonder einsatz Estland vom 21.5.1937, BA-MA, RH 2/3007.
Unterlagen für Fritsch für die Meldung der finnischen Offiziere, vom 27.9.1935, BA-MA, RH l/v.79.
Psychologisches Laboratorium des Reichskriegsministeriums Nr. 241/35g, Völkerpsychologische Untersuchungen Nr. 5 vom 2.11.1935 und Nr. 6 vom 2.12.1935, BA-MA, RH 2/v.981.
Hoffmann, Krieg.
Pilsudski, Erinnerungen und Dokumente, Bd. 2, S. XIII f.
Agricola, Wunder an der Weichsel.
Vgl. Musial, Kampfplatz, S. 391–396.
Lagebericht Generalstab des Heeres / Op. Abt. vom 7.9.1939, BA-MA, RH 2/724.
Jabionski, Wobec zagrzenia wojna.
Müller, Tor zur Weltmacht, S. 282 f.
Notizen über den Vortrag am 12.11.1935 in der Wehrmachtakademie, BA-MA, RH 8/V.957.
Aktennotiz für Reichsleiter Rosenberg vom 25.11.1935, BA, NS 43/39.
Schreiben des Chef-Adjutanten Görings an Kapitän von Friedeburg vom 18.2.1936, BA-MA, RW 6/v. 102.
Zit. nach: Golczewski, Deutsche und Ukrainer, S. 681, Anm. 10.
Aufzeichnung über eine Unterredung zwischen dem amerikanischen Botschafter in Frankreich William C. Bullitt mit Reichsaußenminister von Neurath am 18. Mai 1936 in Berlin bezüglich der allgemeinen europäischen Lage und der Pläne Hitlers, zit. nach: Der Prozeß, Bd. 37, Dok. 150-L, S. 588–592.
Treue (Hg.), Hitlers Denkschrift. Zum Vier jahresplan vgl. den Überblick in Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Bd. 1, S. 278–316.
Rede Hitlers auf des Jahrestagung der Deutschen Arbeitsfront am 12.9.1936, zit. nach: Domarus (Hg.), Hitler. Bd. 2, S. 642. Vgl. auch Weißbecker, «Wenn hier Deutsche wohnten …».
Churchill, Der zweite Weltkrieg. Bd. 1, S. 276.
Dok. 416-EC, Der Prozeß, Bd. 36, S. 490.
Aktenvermerk über eine Besprechung von hohen Offizieren der Luftwaffe unter Vorsitz von Göring am 2. Dezember 1936, Dok. 3474-PS, Der Prozeß, Bd. 32, S. 335. 1
Bericht vom 24.7.1936, zit. nach: Deist, Die deutsche Aufrüstung, S. 291.
Vgl. ausführlich Krebs, Japans Deutschlandpolitik.
Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 2, S. 622 (9.6.1936).
Ebd., S. 726 f. (15.11.1936).
Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 329 f. Stalin erhielt über dieses Gespräch ausführliche Informationen durch einen Agenten im polnischen Außenministerium, vgl. Sozkow, Sekrety Polskoi Politiki, S. 132–136 (Bericht an Stalin vom 25.3.1937).
Roos, Polen, S. 242 f.
Ebd., S. 243 mit den Aussagen von Brauchitsch und Manstein.
Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 336–338.
Ebd., S. 339.
Hitler gegenüber dem polnischen Staatssekretär Szembek am 12.8.1936, Deutschland habe kein Interesse, das polnisch-französische Verhältnis zu stören, «solange darunter nicht die Loyalität des deutsch-polnischen Verhältnisses leide»; zit. nach: Roos, Polen, S. 244.
Kornat, Polityka röwnowagi 1934–1939.
Über die polnisch-japanischen Beziehungen sind keine größeren Abhandlungen verfügbar. Ich verweise hier auf die Arbeit von Krebs, Japanische Schlichtungsbemühungen.
Vgl. ebd., S. 208.
Vgl. zu den Spekulationen über einen geheimen japanisch-polnischen Militärpakt Ahmann, Nichtangriffspakte, S. 195–203.
Vortrag Himmlers auf dem Nationalpolitischen Lehrgang der Wehrmacht vom Januar 1937, Dok. 1992(A)-PS, Der Prozeß, Bd. 29, S. 234.
Vortrag Oberregierungsrat Dr. Burandt: Anlage, Durchführung und Lehren eines Kriegsspiels im Bereich des GB, vom 3.2.1937, Institut für Zeitgeschichte, MA-468, S. 5764–5774.
Vgl. Kurt Hesse, Rohstoffwirtschaft in ihrer Bedeutung für die Kriegsführung, in: Der deutsche Volkswirt 11(1937), S. 961 ff., und die Ausführungen des ehemaligen Inspekteurs der Verkehrstruppen v. Tschischwitz, Der Kriegsplan unter vorwiegender Betrachtung des Landkrieges, in: Militärwissenschaftliche Rundschau 2(1937), S. 580.
Aufzeichnung Schachts vom 6.2.1937 und Schreiben Neuraths vom 11.2.1937, abgedr. in Brügel (Hg.), Stalin und Hitler, S. 39–41.
Mühlen, Zwischen Hakenkreuz und Sowjetstern, S. 37.
Sozkow, Sekrety Polskoi Politiki, S. 48–50 (Bericht des NKWD vom 10.2.1936), S. 210 f. (Dokument des polnischen Generalstabs zur Aufklärung gegenüber der UdSSR vom 31.8. 1937).
Reile, Geheime Front, S. 254.
Ströbinger, Stalin enthauptet die Rote Armee. Noch 1939 erschien in der Kleinen «Wehrmacht» Bücherei eine romanhaft ausgeschmückte Biographie, in der er als kalter, unbarmherziger und maßlos ehrgeiziger Spross eines alten Adelsgeschlechts beschrieben wurde»,den man nach erfolgreicher Laufbahn irgendwo im russischen Acker verscharrte». Agri- cola, Der Rote Marschall.
Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 340.
Sommer, Deutschland und Japan, S. 56.
Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 332.
BA-MA, RH 2/1054.
Müller, Beck, S. 183.
Ebd., S. 181.
Vgl. Aufzeichnung über die Tätigkeit des Arbeitsgebiets Dr. Taubert (Antibolschewismus des RMVP) bis zum 31.12.1944, teilweise abgedr. in Krummacher / Lange, Krieg und Frieden, S. 526–536. Eberhard Taubert war Referatsleiter im Reichspropagandaministerium, während des Kriegsspiels als Führer der Propagandakompanie der «blauen», also der deutschen Seite, ab 1941 Leiter des»Generalreferates Ostraum».
Golczewski, Deutsche und Ukrainer, S. 773.
Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 3/II, S. 348 f. (28.1.1937).
Aufgabenstellung für die Lage Rot, März 1937, sowie weitere Unterlagen in BA-MA, RW 13/22 u. 23.
Müller, Beck, S. 240.
Weisung vom 23.6.1937, abgedr. in Der Prozeß, Bd. 34, S. 732 ff.
Memorandum von Fritsch für Blomberg vom August 1937, abgedr. in Görlitz (Hg.), Keitel, S. 128.
Vgl. Müller, Beck, S. 258–274.
Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 335.
Zu der komplizierten Überlieferungsgeschichte und den immer wieder aufkommenden Zweifeln an der authentischen Wiedergabe der Ausführungen Hitlers vgl. Smith, Die Überlieferung der Hoßbach-Niederschrift.
Müller, Beck, vgl. 271 f.
Planstudien 1938 der Luftwaffe, BA-MA, RL 7/61–64.
Aufgaben der Seekriegführung 1937/38, zit. nach: Schreiber, Kontinuität, S. 123.
Vgl. insbesondere Schlussbesprechung des Kriegsspieles A, BA-MA, RM 20/1100.
Ebd., S. 11.
Ebd., S. 118 f.
Kriegsspiel der Kriegsmarine im März 1938, BA-MA, RM 20/1095.
Schlussbesprechung des operativen Kriegsspieles der Station О 1938, BA-MA, RM 20/1112.
Ebd., S. 76.
Ebd., S. 80.
Ebd., S. 81.
Sprechzettel für den Oberbefehlshaber, RM 20/1100, S. 4.
Ebd., S. 6.
Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 393.
Losswoski, Ultimatum polskie; Roos, Polen, S. 305–317.
Ebd, S. 399.
Politischer Bericht des deutschen Botschafters in Warschau, Moltke, vom 22.3.1938, ADAP, D, V, Dok. 33.
Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 404 f.
Vgl. z. B. Schmidt, Außenpolitik, S. 318.
Müller, Beck, S. 313–319.
Ebd, S. 319.
Nach dem Bericht seines persönlichen Adjutanten Fritz Wiedemann, zit. nach: Müller, Beck, S. 322. Die wörtliche Wiedergabe der Äußerungen Hitlers wird von Müller angezweifelt, nicht aber ihr Sinn.
Ciano, Tagebücher 1937/38, S. 157.
Zur polnischen Haltung und den militärischen Vorbereitungen gegen die Tschechoslowakei vgl. Zgorniak, Europa am Abgrund, und Deszczyriski, Obstatni Egzamin.
Vgl. Brandes, Die Sudetendeutschen.
Müller, Beck, S. 323 f. 1
Vgl. nachfolgend Bericht über die Reise für Führer oberer Dienststellen «Thüringen 115. — 22.5.38», BA-MA, RL 7/155.
Müller, Beck, S. 335.
Ebd, S. 323.
Vgl. Ehlert / Epkenhans / Groß (Hg.), Der Schlieffenplan.
Zur Biographie vgl. Hartmann, Halder.
So noch im Februar 1945, zit. nach: Haffner, Anmerkungen zu Hitler, S. 51.
Instruktion Becks für Lipski vom 19.9.1938, abgedr. in Wojciechowski, Die polnischdeutschen Beziehungen, S. 468 f.
Ribbentrop sprach in diesem Falle von einer wohlwollenden Haltung des Reiches, vgl. ebd., S. 508.
Reile, Geheime Front, S. 245.
Schreiben des OKW vom 5.10.1938, ADAP, D, IV, Dok. 39 sowie Aufzeichnung von Unterstaatssekretär Ernst Woermann vom 7.10.1938, ebd., Dok. 46.
Gespräch am 14.10.1938, ebd., Dok. 62.
Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 540.
Aus polnischer Sicht vgl. den Überblick Zerko, Stosunki polsko-nie- mieckie.
Hillgruber, Deutschland und Polen, S. 52.
Wojciechowski, Die polnisch-deutschen Beziehungen, S. 539–551.
Zit. nach: Golczewski, Deutsche und Ukrainer, S. 816.
Ciano, Tagebücher 1937/38, S. 40. (9.11.1937). In der hier entworfenen Zukunft des Antikominternpakts hielt Ciano die Mitwirkung von drei Ländern für besonders wichtig: Spanien als Brücke zum Atlantik, Brasilien zur Erschütterung Südamerikas und im Osten Polen als Bollwerk gegen die UdSSR.
Taschenbuch Polnisches Heer, S. 7, BA-MA, RHD 18/263.
Krebs, Japanische Schlichtungsbemühungen, S. 215.
Affidavit vom 28. August 1945, Dok. 1759-PS, Der Prozeß, Bd. 28, S. 238 f.
Ciano, Tagebücher 1937/38, S. 296f. (15.12.1938).
Aufzeichnung Becks, in: Weißbuch der polnischen Regierung, Nr. 48.
Hier und im Folgenden Aufzeichnung des Gesandten Schmidt vom 5.1.1939, ADAP, D, IV, Nr. 119, S. 128.
Aufzeichnung Ribbentrops vom 9.1.1939, ebd. Nr. 120, S. 133. Nach den polnischen Quellen, insbesondere den Memoiren Becks, gewann Warschau den Eindruck, dass es entgegen Hitlers Bekundungen doch ernsthafte deutsche Ambitionen auf die Ukraine gab, weshalb eine Einigung in der Danzig-Frage nicht mehr möglich erschien. Vgl. dazu kritisch Roos, Polen, S. 392, insbesondere Anm. 107.
Ebd., S. 133 f.
Dirksen am 4.1.1939, ADAP, D, IV, S. 316 f.
Der Bericht Oshimas vom 27. Dezember 1938 über seine Gespräche mit Hitler war der polnischen Regierung über den japanischen Botschafter in Warschau übermittelt worden, vgl. Roos, Polen, S. 392.
Ebd., S. 395.
Grelka, Die ukrainische Nationalbewegung, S. 179.
Pagel, Polen und die Sowjetunion.
Vgl. Grelka, Die ukrainische Nationalbewegung, S. 179.
So die Interpretation von Kornat, Sehenden Auges, S. 49.
Aufzeichnung Ribbentrops vom 1.2.1939, ADAP, D, V, Nr. 126.
Roos, Polen, S. 396 f. mit Hinweis auch auf die polnischen Quellen.
Krebs, Japanische Schlichtungsbemühungen, S. 222.
Zit. nach: Golczewski, Deutsche und Ukrainer, S. 872, der die unsichere Herkunft der Quelle vermerkt.
Roos, Polen, S. 397.
Leverkuehn, Der Geheime Nachrichtendienst, S. 131.
Ciano, Tagebücher 1939–1943, S. 46 (28.2.1939). Zu den Gesprächen vgl. ebd. S. 44 f. (25.-27.2.1939).
Kornat, Sehenden Auges, S. 49.
Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 1, S. 662.
Schmidt, Außenpolitik, S. 307.
Domarus (Hg.), Hitler, Bd. 2, S. 1075.
Weisung Hitlers vom 21.10.1938, ADAP, D, IV, Nr. 152.
Görlitz (Hg.), Keitel, S. 196.
Der Oberbefehlshaber des Heeres, Aufmarschanweisung «Fall Ost», vom 30.1.1939, BA-MA, RH 2/830.
Vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 1, S. 525.
Oberbefehlshaber des Heeres, Weisung für das Oberkommando der 3. Armee im Kriegsfall, vom 8.12.1938, BA-MA, RH 2/830.
Oberbefehlshaber des Heeres, Aufmarschanweisung «Fall Ost», 30.1.1939, BA-MA, RH 2/830.
Heeresgruppenkommando 3, Weisungen für den ersten Einsatz, vom 4.2.1939, BA-MA, RH 24–14/3.
Knoll, Uwagi о polskiej polityce 1939, S. 9 ff. Vgl. dazu Roos, Polen, S. 145.
Roos, Die militärpolitische Lage.
Staatssekretär v. Weizsäcker an Botschafter von Mackensen in Rom, 5.3.1939, ADAP, D, IV, Nr. 456, S. 509.
ADAP, D, VI, Nr. 61.
Weißbuch der Polnischen Regierung, Dok. Nr. 61.
Zit. nach: Kalisch, «Globallösung», S. 395. Kleist war Ostreferent im»Büro Ribbentrop», einer Parallelorganisation zum Auswärtigen Amt, ab 1941 im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete in der Hauptabteilung Politik für das Baltikum zuständig.
Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 6, S. 300 (25.3.1939)
Kershaw, Hitler, 1936–1945, S. 241.
ADAP, D, VI, Nr. 99, S. 98.
ADAP, D, VI, Nr. 149, S. 154.
Wollstein, Hitlers gescheitertes Projekt.
Dilks (Hg.), The Diary, S. 166, zit. nach: Übersetzung in Schmidt, Außenpolitik, S. 324.
BA-MA, RM 20/1096. «
Aufzeichnung Raeders zum Wechsel des Flottenchefs, Oktober 1939, BA-MA, RM 7/177.
Planstudie 1939, BA-MA, RM 20/1133.
1/Skl. Ia 109, Geheime Kommandosache, Studie Ostseekriegführung, BA-MA, RM 20/1134, S. 7 f.
Zum möglichen Gaseinsatz 1939 vgl. Zusammenstellung der aus der Studie «Ostseekriegführung» sich ergebenden Forderungen, BA-MA, RM 20/1136, S. 199. Zu den Überlegungen von 1941 vgl. Generalquartiermeister/Abt. Heeresversorgung, Vortragsnotiz Kampfstoffbedarf Leningrad, vom 22.12.1941, abgedr. in Gellermann, Der Krieg, S. 237–241.
BA-MA, RM 20/1134.
BA-MA, RM 20/1136, S. 192.
Schreiben Seekriegsleitung/Ia an Gruppe Ost, Entwurf vom 26.4.1939, Vermerk dazu vom 26.4.1939, BA-MA, RM 20/1133. Vgl. zum Hintergrund Studie «Der Nordseekriegsschauplatz in einem deutsch-englischen Seekriege» vom 13.4.1939, BA-MA, RM 20/1117.
Ob es gleichbedeutend mit dem Entschluss zum Krieg gegen Polen gewesen ist, wird von Historikern unterschiedlich bewertet, vgl. etwa K.-J. Müller, Heer, S. 391, und Kershaw, Hitler, 1936–1945, S. 1141, Anm. 44.
Vgl. Aufzeichnung seiner Ansprache am 22.8.1939, ADAP, D, Bd. VII, Nr. 192, wo er erklärte, dass alles von seiner Person abhänge, er könne aber jederzeit von einem Verbrecher beseitigt werden.
Der damalige Oberst im Generalstab, Edgar Röhricht, berichtet in seinen Erinnerungen nur in zwei Zeilen von dieser Schulungsreise; Pflicht und Gewissen, S. 143; auch Hartmann, Halder, S. 133, vermerkt in seiner Biographie nur kurz, Halder hätte das Eingreifen Russlands durchgespielt.
Bericht über die Heeresgeneralstabsreise 1939, vom 17.5.1939, BA-MA, RL 7/158.
Krausnick/Deutsch (Hg.), Groscurth, S. 492.
BA-MA, RHD 18/371. Die erste Ausgabe stammt von 1936.
Ebd., S. 117.
Der Prozeß, Bd. 37, S. 546–556, Dok. 079-L; ADAP, D, Bd. 6, S. 477–483.
Vgl. z. B. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 1, S. 689, und Henke, England in Hitlers politischem Kalkül, S. 248 f.
ADAP, D, VI, Dok. 433, S. S. 478 f.
Entsprechende Äußerungen Hitlers am 8. März 1939 bei einer angeblichen Ansprache vor Offizieren, Wirtschaftsvertretern und Parteifunktionären sind mit Vorsicht zu behandeln. Es handelt sich um eine Aufzeichnung, die im September 1939 dem amerikanischen Botschafter in Paris zugespielt worden ist; vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 1, S. 669.
OKW/WStb Nr. 1010/39g.K., Die Mineralölversorgung Deutschlands im Kriege, April 1939, BA-MA, Wi/1.37.
Arbeitsbericht Krauchs vor dem Generalrat, 20. / 21.4.1939, BA, R 25/14.
Reichsamt für Wirtschaftsausbau, Möglichkeiten einer Großraumwehrwirtschaft unter deutscher Führung, August 1939, BA, R 25/53; Reichsamt für wehrwirtschaftliche Planung, Der deutsche Außenhandel im Kriegsfall, Juli 1939, BA, R 24/83.
OKW/WStb, Major Petri, Wehrwirtschaft des Auslandes, Mai 1939, BA-MA, Wi/1.216; Denkschrift der Wehrwirtschaftlichen Forschungsstelle, Der Wirtschaftsraum eines Krieges Deutschland-Italien einerseits, Eng- land-Frankreich-Russland andererseits, vom 4.5.1939, BA-MA, W(/IF5.3150.
Vortrag Oberstleutnant Fach (OKW/Wehrwirtschaftsstab), Russland und die vier europäischen Nordstaaten in ihrer militärischen und wehrwirtschaftlichen Bedeutung, 10.6.1939, BA-MA, Wi/1.29.
Zit. nach: Kornat, Sehenden Auges, S. 53.
Denkschrift Mussolinis vom 30.5.1939, ADAP, D, VI, Nr. 459, Anlage. Vier Wochen zuvor war Göring als Gast des «Duce» in Rom gewesen und hatte die Möglichkeit einer Annäherung an Russland angedeutet, um dessen Besorgnis um den Ausbruch eines allgemeinen Krieges zu dämpfen. Dafür war ihm keine Lüge zu schade. Auf Nachfrage Mussolinis behauptet Göring, der»Führer» habe keine Absichten auf die Ukraine, und er selbst habe als Kabinettsmitglied noch nie ein Dokument zur Ukraine vorgelegt bekommen. Das alles sei nur englische Propaganda. Erst kürzlich habe ihm der Führer erneut bestätigt, dass er keinerlei Absichten auf die Ukraine habe; Aufzeichnung über das Gespräch Göring, Mussolini, Ciano am 16./18.4.1939, ADAP, D,VI, Dok. 211, S. 215–219.
Ansprache Hitlers am 23. Mai 1939 vor den Spitzen der Wehrmacht, Der Prozeß, Bd. 37, S. 546–556, Dok. 079-L.
Vgl. Coox, Nomonhan.
Vgl. Musial, Kampfplatz, S. 402.
Zit. nach: Kershaw, Hitler, 1936–1945, S. 1141, Anm. 50
BA-MA, RH 10/1. Vgl. Diedrich, Paulus, S. 131.
OKH / GenStdH, 12. Abt. (III), vom 25.6.1939, BA-MA, RH 2/2324.
Abgedr. bei Elble, Die Schlacht an der Bzura, S. 236 f.
Erhalten sind nur die Anlagebände zum KTB ab 22.8.1939. Diese tragen Brandspuren und sind Kopien, die beim Brand der Kriegswissenschaftlichen Abteilung am 27. / 28.2.1942 beschädigt wurden.
BA-MA, RH 10/1.
Seraphim (Hg.), Tagebuch Rosenbergs, S. 173 (15.6.1939).
Anschreiben zur Ostdenkschrift von Arno Schickedanz an den Chef der Reichskanzlei, Hans Heinrich Lammers, vom 15.6.1939, ebd., S. 168.
Dok. D-811, Der Prozeß, Bd. 12, S. 390.
BA-MA, RHD 18/346.
Vgl. Mayer, Eine authentische Halder-Ansprache?
Hartmann / Slutsch, Franz Halder, S. 495. Beide Autoren kommentieren ihr Erschrecken über solche Äußerungen Halders mit hilflosen Urteilen über dessen «Sorglosigkeit» und»Inkompetenz»: Wie konnte ein militärischer Fachmann 1939 mit derartigen»verantwortungslosen Planspielen» Hitlers ideologisches Programm umsetzen wollen?, ebd., S. 475.
Zu den handelspolitischen Verhandlungen vgl. Fleischhauer, Der Pakt, auch zum Nachfolgenden.
Vgl. umfassend und quellenkritisch Baumgart, Ansprache. Obwohl Hitler jede Mitschrift verboten hatte, existieren drei unterschiedliche Überlieferungen, zwei davon ohne Unterschrift.
Aufzeichnung von der Ansprache am 22.8.1939, ADAP, D, Bd. VII, Nr. 192.
Burckhardt, Danziger Mission, S. 341 ff.
Nach Manfred Messerschmidt sei «letzte Klarheit» nicht zu gewinnen, ob Hitler sich nach der Niederwerfung Polens auch gleich gegen die UdSSR wenden wollte. Eine solche Politik wäre zwar unrealistisch gewesen, aber nicht undenkbar; vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 1, S. 696.
ADAP, D, VII, Dok. 193, S. 172, dort zitiert nach einem fragwürdigen britischen Dokument.
Aufzeichnung ohne Unterschrift, ebd., Dok. Nr. 192, S. 170.
Seraphim (Hg.), Tagebuch Rosenbergs, S. 87 (21.5.1939).
Ebd., S. 90(22.8.1939).
Ebd., S. 92 f. (25.8.1939, abends). Anspielung auf den russischen Außenminister Alexander Petrowitsch Iswolski, der am Vorabend des Ersten Weltkriegs eine treibende Kraft für ein britischrussisches Bündnis gewesen ist.
Wagner (Hg.), Generalquartiermeister, S. 105 (29.8.1939).
Auszug aus dem Kriegstagebuch des Generaladmirals a. D. Albrecht, zit. nach: Baumgart, Ansprache, S. 148.
Schmidt, Statist, S. 463.
Vgl. Wagner, Generalquartiermeister, S. 135 (21.9.1939).
Da die Akten des Oberkommandos der 3. Armee für diesen Zeitraum nicht erhalten sind, sind die Einzelheiten dieser Umstellung nicht bekannt.
Ausführlicher dazu Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 1, S. 111–135.
Wagner, Generalquartiermeister, S. 135.
Vgl. ХШ.АКДс Nr. 176/39g, betr. Zusammentreffen mit russischen Truppen und Fliegern vom 19.9.1939, BA-MA, RH 24–13/144.
Fernschreiben der Heeresgruppe Nord an AOK 3 vom 23.9.1939, BA- MA, RH 20–3/2.
Hubatsch (Hg.), Hitlers Weisungen, S. 32.
Wagner, Generalquartiermeister, S. 134 (18.9.1939).
Hitlers Rede in Danzig am 19.9.1939, abgedr. in Domarus (Hg.), Hitler, Bd. 2, S. 1354–1366.
Seraphim, Tagebuch Rosenbergs, S. 98 f. (29.9.1939).
Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 7, S. 130 (30.9.1939).
Wagner, Generalquartiermeister, S. 137 (29.9.1939).
Zu Hitlers Entschluss zur Niederringung der Westmächte vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 1, S. 238 ff.
Halder, Kriegstagebuch [im Folgenden: KTB], Bd. I, S. 86–90 (27.9.1939). Halder selbst hat bei der Edition seines Tagebuches angemerkt, dass die stenographischen Aufzeichnungen, die er sich am 27. September 1939 gemacht hatte, erst 1950 wiederaufgefunden worden seien und nicht den Anspruch erhöben, Hitlers damalige Ausführungen vollständig wiederzugeben, vgl. ebd. Anm. 1.
Denkschrift und Richtlinien über die Führung des Krieges im Westen vom 9.10.1939, abgedr. in Jacobsen, Vorgeschichte, S. 5 ff.
Abgedr. in Wagner, Generalquartiermeister, S. 145.
Ebd., S. 139 (6.10.1939).
Ludwig, Deutsch-russische Zusammenarbeit, S. 386 f.
Niedermayer, Sowjetrussland.
Seraphim, Tagebuch Rosenbergs, S. 104f. (1.11.1939). Vgl. dazu auch Seidt, Berlin.
Gedanken zum Kriegsbeginn 1939, BA, NS 10/37. Dazu insgesamt auch Michalka, Antikominternpakt.
Vgl. umfassend Schwendemann, Die wirtschaftliche Zusammenarbeit, S. 73–149.
Loeber (Hg.), Diktierte Option.
Hassell, Vom ändern Deutschland, S. 86 f. (11.10.1939).
Zur Kriegslage nach Abschluss des polnischen Feldzugs, Ende September 1939, abgedr. in: Krausnick/Deutsch (Hg.), Groscurth, S. 474–478, hier S. 474. Ähnlich in einer weiteren speziellen Ausarbeitung über «Die russische Frage für Deutschland», Herbst 1939, ebd. S. 490–492.
Wagner, Generalquartiermeister, S. 147 f. (3.11.1939).
Kotze (Hg.), Heeresadjutant, S. 66–68.
OKH/GenStdH/OQu I/Ausb.Abt. (Ia), betr. Taktische Erfahrungen im polnischen Feldzug, BA-MA, RH 27–7/2.
Groß, Das Dogma der Beweglichkeit, S. 160. Murray, The German Response.
Frieser, Die Blitzkrieg-Legende, S. 29.
Zur «Munitionskrise» in der deutschen Rüstung vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 5/1, S. 406 ff.
Musial, Kampfplatz, S. 411.
Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 57.
Kotze (Hg.), Heeresadjutant, S. 69 (23.11.1939).
Martin, Das «Dritte Reich».
Hitler zit. nach: Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 7, S. 228 (12.12.1939).
Slutsch, Stalins «Kriegsszenario 1939». Der gefälschte Bericht wurde zuerst am 28. November 1939 von einer Nachrichtenagentur verbreitet und geisterte auch später in mehreren Abwandlungen durch Presse und Literatur.
Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 7, S. 187 (9.11.1939), S. 249 (29.12.1939).
Ebd., S. 166 (24.10.1939).
Ebd., S. 190 (11.11.1939).
Ebd., S. 194(14.11.1939).
Below, Als Hitlers Adjutant, S. 217.
ADAP, D, Bd. 8, S. 475; abgedr. ist der auf den 3. Januar datierte Briefentwurf.
Schreiben Hitlers an Mussolini vom 8.3.1940, ebd., S. 685–693, hier S. 690.
Domarus (Hg.), Hitler, Bd. 2, S. 1448 f. (24.1.1940).
Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 7, S. 283 (25.1.1940).
Bericht Franks während der 1. Arbeitssitzung des Reichsverteidigungsausschusses für Polen vom 2.3.1940, BA-MA, RH 53–23/22.
Schreiben Keitels an die Oberbefehlshaber der Wehrmachtteile vom 27.1.1939, zit. nach: Domarus (Hg.), Hitler, Bd. 2, S. 1449.
Etwa von Ernst Klink in Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 192, Anm. 10. Im Text selbst spricht der Autor im Sinne von Halder davon, dass es keine normale militärische Routine gewesen sei, sondern auf das Misstrauen gegen Stalin zurückging.
Halder, KTB I, S. 107 (18.10.1939)
Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 192.
Bestimmungen für die Marsch- und Gefechtsübung motorisierter Verbände 1939, Berlin 1939, BA-MA, RH 10/1.
Manstein, unveröffentlichtes Tagebuch, MGFA, Eintrag vom 24.10.1939.
Jacobsen, Vorgeschichte, S. 17.
Studie vom 11.1.1940, BA-MA, RH 2/390, Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 194.
Zu den Einzelheiten vgl. Müller, Hitlers Ostkrieg, S. 14 ff.
Bericht über die Besprechung am 16. /17.1.1939 in Lodsch, abgedr. in ebd., S. 129.
Stellungnahmen vom 19.2. und 14.4.1940, BA-MA, RH 53–23/56.
Müller, Zu Vorgeschichte.
Müller, Hitlers Ostkrieg, S. 22.
Vgl. dazu das bahnbrechende Werk von Frieser, Die Blitzkrieg-Legende.
Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 5/1, S. 406 ff.
Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 203.
Zum Forschungsstand vgl. Müller / Ueberschär, Hitlers Krieg im Osten, S. 30
Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 4, S. 205, 216 (5. u. 11.7.1940).
Dazu ausführlich Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 5/1, S. 486 ff.
Halder, KTB I, S. 357 (15.6.1940).
Halder, KTB I, S. 362 (18.6.1940).
Ciano, Tagebücher 1939–1943, Eintrag 18./19.6.1940.
Aufzeichnung Loßbergs vom 24.6.1940, BA-MA, RW 4/581.
Halder, KTB I, S. 372. (25.6.1940), Anm. 1.
Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 206.
Vorläufige Unterrichtung des OB Heeresgruppe В durch den Ob.d.H. sowie der förmliche Befehl des OKH/GenStdH Op.Abt. (Ia), Nr. 375/40g. Kdos., vom 26.6.1940, BA-MA, RH 20–18/40b. Neuaufstellungen von Divisionen wurden in sogenannten Wellen mit jeweils gleichartiger Ausstattung vorgenommen. Als «weiße Jahrgänge» wurde jene bezeichnet, die keine reguläre Friedensausbildung erhalten hatten. Da der Versailler Vertrag ab 1920 für Deutschland keine allgemeine Wehrpflicht erlaubte, fehlten der Wehrmacht also bis zur Wiedereinführung der Wehrpflicht 1935 15 Jahrgänge militärisch ausgebildeter Männer. Sie mussten nach ihrer Einberufung nachgeschult werden und galten als nicht voll belast
Besprechungsnotiz vom 28.6.1940, BA-MA, RH 20–18/40b.
Oberbefehlshaber des Heeres, Nr. 377/40g.Kdos., vom 29.6.1940, BA- MA, RH 20–18/40b.
Halder, KTB I, S. 375 (30.6.1940).
In der Darstellung von Ernst Klink wird die Chronologie der Ereignisse immer wieder durchbrochen, da der Autor im Vorgehen Stalins den eigentlichen Grund für den Beginn der Planungen erkennen wollte; Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 210 f.
Vgl. z. B. Hillgruber, Hitlers Strategie, S. 208.
Halder, Hitler.
Wegner, Erschriebene Siege.
ЕМ., S. 37.
Kershaw, Hitler, 1936–1945, S. 415 mit entsprechenden Quellenhinweisen.
Below, Als Hitlers Adjutant, S. 262.
Irving, Hitlers Krieg, S. 191–195. In diesem Sinne hier auch gegen die auf Below gestützte Interpretation von Ueberschär, Hitlers Entschluss, S. 84.
Loßberg, Wehrmachtführungsstab, S. 105–107.
Irving, Hitlers Krieg, S. 514, Anm. 195.
Hillgruber, Hitlers Strategie, S. 219.
Warlimont, Im Hauptquartier, S. 150 f.
Klee, Das Unternehmen «Seelöwe», S. 189.
Böhme, Entstehung, S. 79.
Hier ist Klink zuzustimmen, Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 210.
Vgl. Ringsdorf, Organisatorische Entwicklung; Thomas: Foreign Armies East.
Helmdach, Überfall?
Höhne, Canaris, S. 430.
Bericht über das Verhalten der Sowjets in den von ihnen besetzten Gebieten Ostpolens vom 28.10.1939, abgedr. in: Müller (Bearb.), Das Amt Ausland, S. 143.
Hillgruber, Russland-Bild.
Auswertung erbeuteten polnischen Aktenmaterials vom 25.7.1940, БАМА, RH 2/2732.
Zur Biographie und seiner Rolle im Ostkrieg vgl. Hürter, Hitlers Heerführer, S. 640 f.
Halder, KTB II, S. 4 (1.7.1940).
Notiz von Mareks, zit. nach: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 207 (Hervorhebung im Original).
AOK 18, Ia, betr. Kräfteeinsatz der 18. Armee, vom 9.7.1940, BA-MA, RH 20–18/40b.
Die Aufmarschanweisung wurde am 22.7.1940 von Küchler unterzeichnet, BA-MA, RH 20–18/40b (Hervorhebung im Original).
Vgl. Skizze in Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 208.
Halder, KTB II, S. 21 (13.7.1940)
Zit. nach: Domarus (Hg.), Hitler, Bd. 2, S. 1556.
Halder, KTB II, S. 31 (22.7.1940). Brauchitsch berichtete einen Tag später seinem Generalstabschef über das Gespräch.
Ebd., S. 32 f.
Darauf hat Ernst Klink bereits 1983 hingewiesen, vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 213, Anm. 66. Halders Interpretation findet sich noch einmal in einem Brief an Jacobsen, den Herausgeber des Tagebuchs, vom 10.12.1962, abgedr. in Halder, KTB II, S. 41, Anm. 2. Auch in der jüngsten Hitler-Biographie findet sich die Fehlinterpretation, vgl. Kershaw, Hitler. 1936–1945, S. 412 f.
Fernschreiben AOK 18 vom 23.7.1940 mit der Mitteilung, dass Mareks am 29.7. abends eintreffen werde, BA-MA, RH 20–18/41b.
Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 211 f.
Halder, KTB II, S. 37 (26.7.1940).
Ebd., S. 39(27.7.1940).
Kershaw, Hitler. 1936–1945, S. 415.
Halder, KTB II, S. 46 (30.7.1940).
«Betrachtungen über Rußland», vom 28.7.1940, vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 320.
Warlimont, Im Hauptquartier, S. 127.
Hillgruber, Hitlers Strategie, S. 222.
Zur Biographie vgl. Schäfer, Blomberg.
Domarus (Hg.), Hitler, Bd. 2, S. 1556.
Nachkriegsstudie Heusinger / Heinrici, Feldzug in Rußland, zit. nach: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 206.
Gestützt auf Aussagen und Dokumente des Nürnberger Kriegsverbrecherprozesses sowie das damals noch unveröffentlichte Tagebuch von Halder hat der deutsch-amerikanische Historiker Gerhard L. Weinberg 1953 eine erste zusammenfassende Interpretation geliefert, die einige Jahre später durch Andreas Hillgruber auf eine breitere Basis gestellt worden ist. Die quellenkritische Skepsis von Bernd Stegemann wurde von Hillgruber harsch zurückgewiesen. Der Überblick von Gerd. R. Ueberschär repräsentiert den unveränderten Forschungsstand. Vgl. Weinberg, Der deutsche Entschluß; Hillgruber, Hitlers Strategie; ders., Noch einmal: Hitlers Wendung; Stegemann, Hitlers Ziele; Ueberschär, Hitlers Entschluss.
Halder, KTB II, S. 46–50 (31.7.1940); Aufzeichnung Raeders über die Besprechung beim Führer am 31. Juli 1940, BA-MA, RM 7/177.
Halder, KTB II, S. 49 f. (31.7.1940).
Frieser, Die deutschen Blitzkriege, S. 193.
Vgl. Hillgrubers Diskussion mit Weinberg: Seraphim / Hillgruber, Hitlers Entschluss, mit Schlusswort von Weinberg, ebd. S. 249–254.
Generalmajor Mareks, Operationsentwurf Ost, vom 5.8.1940, BA-MA, RH 20–18/45.
Vgl. Karte Straßennetz im Osten, Vorläufige Ausgabe auf Grund von z. T. veralteten Unterlagen, Juli 1940, Anlage 2 zu AOK 18 Ia/OQu Nr. 420/40gKdos, vom 5.8.1940, BA-MA, RH 20–18/41 (b).
Vgl. etwa Hillgruber, Russland-Bild.
Vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 222.
Chef Fremde Heere Ost, Beurteilung der Lage Rot vom 10.9.1940, БАМА, RH 20–18/46.
Vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 244.
Halder, KTB II, 16.9.1940, S. 103 f.
Guderian, Erinnerungen, S. 125.
Kotze (Hg.), Heeresadjutant, S. 86 (10.8.1940).
Ebd., S. 87f. (15.9.1940).
RM 7/177, S. 15 (26.9.1940).
Vgl. hierzu ausführlich die Biographie von Diedrich, Paulus, S. 179–193.
Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 210.
Hierzu umfassend Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 5/1, S. 113–189.
Dazu ausführlich Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 230–233.
Ebd., S. 234 f.
Operationsstudie vom 7.12.1940, BA-MA, ZA 1/1732.
Halder, KTB II, S. 211–214 (5.12.1940).
Hubatsch (Hg.), Hitlers Weisungen, S. 96–101.
Kotze (Hg.), Heeresadjutant, S. 92 (18.12.1940).
Ebd., S. 92 f. (17.1.1941). Halder befand sich im Urlaub und ließ sich nach Rückkehr von Paulus informieren, vgl. Halder, KTB II, S. 243 f. (16.1.1941).
Hubatsch (Hg.), Hitlers Weisungen, S. 121–124. (Weisung Nr. 24 vom 5.3.1941).
Halder, KTB II, S. 257–261 (28.1.1941).
Notiz über die Besprechung beim Generalquartiermeister am 20.1.1941, BA-MA, RW4/V.715.
Halder, KTB II, S. 261 (28.1.1941).
Anordnungen über militärische Hoheitsrechte, Sicherung und Verwaltung im rückwärtigen Gebiet und Kriegsgefangenenwesen, Februar 1941, BA-MA, RH 3/v. 132. Es handelt sich hier um die Spielvorlage für die Heeresgruppe Süd.
Schramm (Hg.), KTB OKW, Bd. I, S. 340f. (3.3.1941).
Kotze (Hg.), Heeresadjutant, S. 96 f. (16.3.1941). Im Hintergrund opponierte offenbar Himmler massiv gegen die Militärverwaltung. Er beklagte sich bei Hitler, dass seine «Befriedungsaktionen» durch»alte Generäle» sabotiert würden. Man solle die Feldkommandanturen am besten mit SS-Füh- rern besetzen; vgl. ebd., S. 100 (7.4.1941).
Die beste Darstellung und Analyse der Ansprache findet sich in Hürter, Hitlers Heerführer, S. 1–13.
Halder, KTB II, S. 336 f. (30.3.1941).
Vgl. Kotze (Hg.), Heeresadjutant, S. 102 (10.5.1941 mit Tresckows Widerspruch zum Kommissarbefehl), und Müller, Kriegsrecht oder Willkür?
Zit. nach: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 5/1, S. 857.
Müller, An der Seite der Wehrmacht, S. 56.
Fröhlich (Hg.), Goebbels, Teil 1, Bd. 4, S. 696 (16.6.1941).
Kellerhoff, Angriff.
Halder, KTB III, S. 38 (3.7.1941).
Beim schnellen Vormarsch reichten für eine nachhaltige Verminung und Überwachung der Sperren an den Flanken weder Zeit noch Kräfte. Die entscheidende Frage war gewesen, ob in diesem Gebiet nicht nur Infanterie, sondern auch Panzer und schwere Geschütze bewegt werden konnten, um möglichen Angriffen eine entsprechende Stoßkraft zu verleihen, zu deren Abwehr dann eigene größere Verbände eingesetzt werden mussten.
Aktenvermerk Bormanns vom 16.7.1941, abgedr. in Der Prozeß, Bd. 38, Dok. 221-L, S. 86 ff.
Vgl. Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4, S. 489–496. Zur Situation bei der Heeresgruppe Mitte vgl. jetzt auch die Studie des australischen Militärhistorikers David Stahel, Operation Barbarossa.
Kotze (Hg.), Heeresadjutant, S. 107 (28.7.1941).
Halder, KTB III, S. 134 (30.7.1941).
Kotze (Hg.), Heeresadjutant, S. 108 (8.8.1941).
Hartmann, Halder, S. 281.
Kotze (Hg.), Heeresadjutant, S. 110 (21.8.1941).
Studie Hitlers abgedr. in Schramm (Hg.), KTB OKW, Bd. I, S. 1063.
Zit. nach: Hartmann, Halder, S. 284.
Meyer, Heusinger, S. 156 f.
Dazu die neue Darstellung von Stahel, Hitler s Greatest Battle.
Malaparte, Die Wolga, S. 130. Der hier zitierte Absatz wurde von der Zensur gestrichen.
Hartmann, Halder, S. 128.
Zit. nach: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 9/1, S. 773, 784.