Ich will jedoch mein Bestes tun, so wie ich ja auch bisher alles ziemlich aufrichtig und ohne mich selbst zu schonen geschildert habe. Du wirst vielleicht einiges über die Schwachheit des Menschen lernen, wenn Du dies liest, mein Sohn Julius. Verachte mich nur, wenn Du willst. Ich werde nie den harten, klaren Blick vergessen, mit dem Du, ein vierzehnjähriger Knabe, mich unlängst mustertest, als Deine Mutter Dich zwang, Deinen verabscheuungswürdig reichen und nicht minder verabscheuungswürdig einfältigen Vater hier in diesem abgelegenen Kurort zu besuchen, wo er Heilung seiner Leiden sucht. Es war ein Blick, der mich frösteln machte, kälter als die eisigsten Winde des Winters. Aber Du bist ja ein Julier, aus göttlichem Geblüt, und ich bin nur ein Minutus Manilianus.

Загрузка...