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Das Leben läßt sich als Übelkeit im Magen empfinden, die Existenz der eigenen Seele als Unwohlsein in den Muskeln. Die Untröstlichkeit des Geistes, heftig gefühlt, verursacht ein fernes Auf und Ab im Körper, schmerzt stellvertretend.
Ich bin mir meiner bewußt, an einem Tag, an dem der Schmerz, sich bewußt zu sein,
Erschöpfung, Übelkeitund quälende Begierde[19]
ist, wie der Dichter sagt.