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Wer Träume will, darf sich nie und nimmer in Illusionen wiegen.
Dann erreicht er träumend den Höhepunkt der Enthaltsamkeit, und die Sinne verschmelzen miteinander, die Gefühle schäumen über, und die Vorstellungen durchdringen einander. Farben und Töne schmecken gleich, Haß schmeckt nach Liebe, konkrete Dinge schmecken nach abstrakten und abstrakte nach konkreten. Es reißen die alles verbindenden Bande, die, jedes Element vereinzelnd, auch alles trennten. Alles schmilzt und verschmilzt.