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Ich meine es ernst und bin betrübt; dies ist kein Anlaß zur Freude, denn die Freuden des Traumes sind widersprüchlich und getrübt, wer sie genießen will, muß dies auf eine geheimnisvolle, besondere Art tun.


Mitunter verfolge ich inwendig und unvoreingenommen vergnügliche, absurde Dinge, die ich nicht sehen können kann, da sie unlogisch sind für den Blick – Brücken ohne Woher noch Wohin, Straßen ohne Anfang noch Ende, Landschaften auf dem Kopf […] – das Absurde, das Unlogische, das Widersprüchliche, alles, was uns entbindet und trennt vom Wirklichen und seinem gestaltlosen Gefolge praktischer Gedanken, menschlicher Gefühle und dem Verlangen nach nützlichem, zweckmäßigem Handeln. Das Absurde sorgt dafür, daß jener Seelenzustand, in dem Träumen zur süßen Besessenheit wird, nie in Überdruß umschlägt.


Und es gelingt mir, ich weiß nicht auf welch geheimnisvolle Weise, diese absurden Dinge zu schauen – ich vermag es nicht zu erklären, aber ich sehe dieses für unseren Blick Unfaßbare.


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